Absolute Mehrheit der Deutschen für Migrations-Obergrenze – selbst 43 Prozent der Grünen-Wähler stimmen zu
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Die Migrationskrise ist aktuell das Top-Thema der Deutschen!
In einer repräsentativen INSA-Umfrage für NIUS (2003 Teilnehmer) sagen drei Viertel der Deutschen (73 Prozent), dass das Thema Zuwanderung für Ihre Wahlentscheidung (sehr oder eher) wichtig ist. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) sagte, dieses Thema sei für seine Wahlentscheidung (sehr oder eher) unwichtig. Und das gilt über alle Parteigrenzen hinweg. Egal, wie sich die Befragten politisch verorten und wen sie wählen, überall gibt es klare Mehrheiten, die das Thema Zuwanderung als wichtig für die Wahlentscheidung ansehen (64 Prozent bei links verorteten Wählern, 80 Prozent bei Mitte-Wählern und 90 Prozent bei rechts verorteten Wählern).
Bei der Wahl der Mittel zur Eindämmung der Migration sind die Mehrheiten eindeutig: 56 Prozent der Deutschen finden die Idee einer „Integrationsgrenze“ eher oder sehr gut. 30 Prozent finden sie schlecht. Außer bei den Grünen-Wählern (43 Prozent) gibt es in allen Wählerschaften eine Mehrheit für eine Migrations-Obergrenze. Dass eine solche Begrenzung der Zuwanderung auf ein integrationsverträgliches Maß tatsächlich kommt, glauben allerdings nur wenige. Nur jeder Dritte (33 Prozent) hält die Einführung einer solchen Integrationsgrenze für realistisch. Mehrheitlich nur Wähler von Union und FDP. CSU-Chef Markus Söder hatte eine solche Begrenzung in der Zeitung Bild am Sonntag ins Gespräch gebracht, war dafür aber von verschiedenen Ampel-Politikern heftig kritisiert worden.

Drei Viertel der Befragten sind aufgrund der Migrationslage besorgt

Die Mehrheit der Deutschen stimmen Söder zu, die Migration zu begrenzen.
Drei Viertel der Befragten (76 Prozent) sagen, dass sie aufgrund der derzeitigen Migrationslage besorgt sind. Diese Sorge nimmt mit dem Alter der Befragten zu und steigt von 58 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen auf 84 Prozent bei den über 70-Jährigen. Je linker bzw. je rechter die Befragten, desto besorgter sind sie, von 64 Prozent bei Menschen, die sich selbst links verorten bis 90 Prozent bei Menschen, die sich rechts der Mitte einordnen.

Das Vertrauen in die Bundesregierung ist erschüttert
Geradezu verheerend fällt das Zeugnis der Wähler für die Bundesregierung mit Blick auf das Thema Migration aus.
Lediglich gut jeder Vierte (27 Prozent) findet, dass die Bundesregierung beim Thema Zuwanderung glaubwürdig ist. Zwei Drittel (64 Prozent) verneinen dies. Nur bei Wählern von SPD und Grünen gibt es eine Mehrheit, die der Bundesregierung beim Thema Zuwanderung Glaubwürdigkeit attestiert.

Wie sehr das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung erschüttert ist, zeigt sich in einer weiteren Zahl: Jeder dritte Befragte (33 Prozent) traut der AfD am ehesten zu, eine Migrationspolitik zu betreiben, welche die Zuwanderung nach Deutschland deutlich reduziert. Danach kommen mit jeweils 16 Prozent Zutrauen die CDU und die Antwortoption „keine Partei“. Alle anderen Parteien sind bei dieser Frage einstellig.
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Ralf Schuler
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