Aus Angst vor Einreise-Verbot: ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen sagt Termine in Deutschland ab
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Der Schreck scheint Elmar Theveßen dann doch recht tief unter die Haut gefahren zu sein. Nach Falschaussagen über den ermordeten Konservativen und Trump-Unterstützer Charlie Kirk fürchtet der Leiter des ZDF-Studios in Washington jetzt offenbar den Entzug des Journalisten-Visums und eine Einreise-Sperre in die USA.
Das geht aus der Absage einer Veranstaltung in Deutschland hervor, die Theveßen als festen Gast eingeplant hatte. So verschickt die Volksbank Krefeld dieser Tage unter der Betreff-Zeile „Absage unserer exklusiven Kundenveranstaltung mit Elmar Theveßen“ folgende Begründung:
„Wie Sie vielleicht schon aus den Medien erfahren haben, gibt es in den USA derzeit die Diskussion, ob allen ausländischen Journalisten ihr Visum durch die amerikanische Regierung entzogen werden soll. Leider ist auch Elmar Theveßen davon betroffen, weshalb er zusammen mit dem ZDF entschieden hat, derzeit nicht aus den USA auszureisen, um wie geplant nach Deutschland zu kommen.“

Die Volksbank Krefeld sagte eine „exklusive Kundenveranstaltung“ ab.
Theveßen verbreitete Lügen über Charlie Kirk
Etliche US-Politiker, darunter der frühere amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, hatten sich öffentlich empört gezeigt über die Äußerungen des ZDF-Chef-Korrespondenten, mit denen er Kirk nachweislich falsche Zitate in den Mund gelegt hatte.

„Systemsprenger Trump“ kann leider nicht stattfinden. Stefan Rinsch und Christoph Gommans bedauern das.
„Aus diesem Grund müssen wir leider unsere Kundenveranstaltung am 03. November 2025 ‚Systemsprenger Trump – Folgen für Europa und die Welt‘ absagen“, heißt es in dem Schreiben der Volksbank Krefeld, das NIUS vorliegt. „Wir bedauern dies sehr, aber Elmar Theveßen hat uns zugesagt, 2026 – wenn sich die Lage in den USA hoffentlich wieder etwas beruhigt hat – zu unserer Veranstaltung zu kommen. Wir werden Sie gerne frühzeitig über den neuen Termin informieren. Freundliche Grüße“
Die Sorge vor einem möglichen Einreise-Verbot könnte auch der Hintergrund für die ungewöhnliche öffentliche Entschuldigung von Elmar Theveßen für seine Berichterstattung sein.
Unter anderem hatte er in einer Diskussion bei Markus Lanz behauptet, Kirk habe gefordert, Homosexuelle müssten gesteinigt werden. In einem Podcast räumt er nun ein: „Das, was ich gesagt habe, hat er so nicht gesagt. Deswegen war es falsch und deswegen entschuldige ich mich auch.“

Elmar Theveßen in der neuesten Folge des ZDF-Podcasts „Der Trump-Effekt“. Er entschuldigt sich für seine Aussagen über den ermordeten US-Bürgerrechtler Charlie Kirk – und zeigt sich beeindruckt von der Botschaft der Witwe Erika Kirk.
Im Rückblick zeigte sich Theveßen sehr selbstkritisch. Der Fehler sei nicht aus Versehen passiert: „Das hat vielleicht ein Stück weit damit zu tun, wenn man eine Situation hat, wo man eine gewisse Selbstgewissheit mitbringt.“
Besonders bewegt zeigte sich Theveßen von der Reaktion der Witwe Charlie Kirks. Erika Kirk hatte dem Attentäter ihres Mannes öffentlich vergeben. „Die Antwort auf Hass ist nicht Hass. Die Antwort ist Liebe“, zitierte Theveßen ihre Worte. Diese Haltung sei für ihn Ansporn, künftig noch sorgfältiger zu formulieren und nur das zu behaupten, was eindeutig belegbar ist.
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Philippe Fischer
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