Ansage von Friedrich Merz an seine Fraktion: Keine Kritik mehr an Klingbeil, weil er „sensibel“ sei
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Am Montagabend hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Abgeordneten seiner Fraktion aufgefordert, öffentlich keine Kritik am Koalitionspartner und dessen Chef Lars Klingbeil zu üben. Darüber berichtet die Bild-Zeitung und beruft sich auf mehrere Teilnehmer der Unionsfraktionssitzung, wo die Ansage gemacht worden sei.
Die Abgeordneten von CDU und CSU sollen laut Merz auf Kritik verzichten, weil Klingbeil „sensibel“ auf Kritik reagiere. Zuletzt gab es in der Koalition verschiedene Auffassungen zu diversen Themen, die an die Öffentlichkeit kamen: etwa die Finanzierung von Autobahnen, die Ausgestaltung einer Bürgergeld-Reform oder die Details zur „Aktivrente“.
In der Fraktionssitzung der Union stärkte Merz seinem Verkehrsminister Schnieder den Rücken. Zuvor war aus seinem Ministerium ein Dokument enthüllt worden, was nicht finanzierte Autobahnprojekte auflistet, trotz Milliardenschulden für Infrastruktur. Laut Merz sollen die zusätzlichen Mittel kommen.
Insider berichten aus der Sitzung, dass die Abgeordneten auf Merz' Ansage für weniger Klingbeil-Kritik mit Erheiterung reagierten.
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