Auch US-Delegation im Kanzleramt: Selenskyj zum Friedens-Gipfel in Berlin angekommen
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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zum Friedens-Gipfel in Berlin angekommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Selenskyj am Sonntagnachmittag im Kanzleramt in Berlin in Empfang genommen. Selenskyj hofft auf einen Waffenstillstand entlang der Front. Auch US-Unterhändler Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner sind aus dem Hotel Adlon ins Kanzleramt gekommen. In Berlin herrscht die höchste Sicherheitsstufe.
Wolodymyr Selenskyj ist am Sonntag in Berlin angekommen – zu einem Zeitpunkt, an dem der diplomatische Druck auf die Ukraine spürbar steigt. Nach mehr als drei Jahren Krieg wird in westlichen Hauptstädten intensiver denn je über Verhandlungen gesprochen. Nicht über Sieg, sondern über ein Einfrieren der Frontlinien. Nicht über Rückzug Russlands, sondern über Linien auf der Karte.

Die US-Delegation, darunter Jared Kushner, kommt zu den Ukraine-Beratungen im Kanzleramt an. US-Vertreter wollen in Berlin mit Ukrainern und Europäern über einen möglichen Waffenstillstand beraten.
Die Bundesregierung empfängt Selenskyj gemeinsam mit europäischen Partnern und US-Vertretern. Ziel: ausloten, ob und wie Gespräche mit Moskau vorbereitet werden können. Russland selbst nimmt an den Gesprächen nicht teil. Aus Sicht Kiews ist genau das der gefährliche Punkt.
Wie Bild berichtet, macht Selenskyj in Berlin unmissverständlich klar, dass er keinen Deal akzeptieren wird, der ukrainisches Staatsgebiet faktisch aufgibt. Wörtlich heißt es dort: Die Ukraine werde keine Gebiete abtreten, wenn Russland sich nicht auch zurückzieht. Damit richtet sich Selenskyj nicht nur an Moskau, sondern auch an westliche Verbündete. Die Botschaft: Frieden darf nicht auf Kosten der ukrainischen Souveränität erkauft werden.
Es ist vollkommen unklar, wie Russland auf mögliche Ergebnisse und Verlautbarungen des Gipfels in Berlin reagieren wird.
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