Baerbock-Sprecher blamiert sich mit USA-Wissenslücke - sie macht ihn zum Generalkonsul in Amerika
- Olaf Scholz hat dem US-Diplomaten Henry Kissinger zum 100. Geburtstag gratuliert - das Auswärtige Amt nicht.
- Dabei war Kissinger fünf Jahre lang US-Außenminister.
- Das weiß der Sprecher des Auswärtigen Amtes, der bald Diplomat in den USA werden soll, jedoch nicht.
Der Deutsch-Amerikaner Henry Kissinger gilt als einer der bekanntesten Außenminister in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Kissinger - das ist bis heute ein Name wie Donnerhall in Diskussionen rund um Internationale Beziehungen und Außenpolitik. Kissinger wird geachtet und verachtet, seine Außenpolitik ist umstritten. Bekannt ist er allemal. Zum 100. Geburtstag gratulierte Bundeskanzler Olaf Scholz dem in Deutschland geborenen Politiker über die sozialen Medien. Das Auswärtige Amt schwieg jedoch. Warum, wollte ein Journalist wissen. Immerhin ist Kissinger ja quasi ein Amtskollege von Außenministerin Baerbock.
Die Antwort des Baerbock-Sprechers: „Henry Kissinger war meines Wissens nach nie Außenminister der Vereinigten Staaten“. Unverzüglich wird Christofer Burger aus dem Saal der Bundespressekonferenz korrigiert: „Doch!“ Denn Kissinger war von 1973 bis 1977 genau in diesem Amt. Eine peinliche Wissenslücke aus dem Auswärtigen Amt.
Der Baerbock-Sprecher peinlich berührt: „Dann sehen Sie, wie ungeeignet ich bin, diese historische Einordnung hier vorzunehmen.“ Ob er auch für seine geplante Anschlussverwendung ungeeignet ist? Denn der Mann, der den „Grandseigneur“ der US-Außenpolitik nicht kennt, soll bald ausgerechnet ein hoher Repräsentant der Bundesrepublik in Amerika werden - Ende Juni verlässt er das Pressereferat des Auswärtigen Amtes, um in Miami als deutscher Generalkonsul zu dienen.
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