Bauer Niehoff von der A2: „Seh ich aus wie ein Extremist? Ich bin vielleicht bisschen dicker, aber ein friedlicher Mensch!“
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Ein beeindruckendes Bild: Kilometerlang reihten sich am Montag die Traktoren und LKW auf der A2 aneinander und blockieren eine der meistbefahrenen Autobahnen Europas. Die Bauern haben – gemeinsam mit den Spediteuren – gezeigt, wie viel Macht sie haben, wenn sie zusammenhalten. Und genau das macht der Regierung, auf die die Landwirte wütend sind, Angst. Sie merkt, dass ihre Legitimation schwindet.

Auf der A2 ging stundenlang gar nichts.
Daher verwundert es nicht, dass Politiker seit Tagen auf die Bauern schimpfen, sie als wahlweise rechts, rechtsradikal, demokratiefeindlich und gewalttätig bezeichnen. „Die haben feuchte Träume vom Umstürzen“, sagte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne). Parteifreundin Renate Künast behauptete im ARD-Mittagsmagazin, dass die Trecker den Kindern Angst machen würden.
„Über uns normale Menschen berichtet keiner“
NIUS hat bei der A2-Blockade den Landwirt Karl-Heinrich Niehoff getroffen und ihn gefragt: Werden die Proteste unterwandert von rechten Extremisten? Seine Antwort: „Wir wollen nur unsere Arbeit tun, 365 Tage im Jahr. Wir sind keine Rechtsradikalen. Wir sind keine Bösen. Ich bin vielleicht ein bisschen dicker als die anderen, aber ich bin ein friedlicher Mensch. Das ist alles friedlich. Wir haben eine Rettungsgasse. Aber was mit uns gemacht wird: Wir sind immer die Deppen der Nation – und das sind wir nicht. Irgendwann reicht es!“ Politiker und Medien würden sich nur das heraus picken, was bei den Demos daneben geht. Und „über uns normale Menschen berichtet keiner“.
Hier sehen Sie Bauer Niehoff im O-Ton:
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Julius Böhm
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