Queer-Beauftragter und Berliner Polizei nominieren Dragqueen Jurassica Parka für „Respektpreis“, als seine Verurteilung wegen Kinderpornografie schon öffentlich ist
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Der Berliner Senat und die Berliner Polizei haben die „Kieztour Nollendorfplatz“ für den Berliner „Respektpreis“ nominiert. Bei dieser Kieztour machte noch bis vor Kurzem der verurteilte Sexualstraftäter und Drag-Darsteller Mario Olszinski (Jurassica Parka) mit. Die Nominierung erfolgte, nachdem dessen Verurteilung öffentlich wurde.
Auf der Shortlist des mit 1.000 Euro dotierten „Respektpreis“ des „Berliner Queer Bündnis“ steht dieses Jahr unter anderem die „Kieztour Nollendorfplatz“. Bei selbiger machte bis vor Kurzem noch der wegen des Verbreitens von Kinderpornografie verurteilte Drag-Darsteller Mario Olszinski mit. Momentan läuft ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie gegen ihn.
Die Bekanntgabe der Nominierung erfolgte am 31. Oktober. Olszinskis Verurteilung wurde am 23. Oktober öffentlich. Am 22. Oktober war bekannt geworden, dass ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft – über eine Woche vor der Nominierung.

Margot Schlönzke (links) und Jurassica Parka (Mitte) haben die „Kieztour Nollendorfplatz“ lange zusammen gemacht. Rechts Berlins Bürgermeister Kai Wegner.
Berliner Senat vergibt Preis mit
Teil des „Berliner Queer Bündnis“, das den Preis vergibt, ist die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung. Dieser untersteht auch Berlins sogenannter „Queer“-Beauftragter Alfonso Pantisano (SPD), der die Trans-Ideologie fanatisch fördert. Auch die Berliner Polizei ist Mitglied des Bündnisses. Mit dabei ist zudem der LSVD, der größte Lesben- und Schwulenverband Deutschlands.
Die Berliner SPD heuerte den Veranstalter der Kiez-Tour, Margot Schlönzke, noch im September an, um den Parteiabend der SPD Berlin in einem Berliner Schwulenclub zu moderieren. Auf einem Foto sieht man, wie die Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD), die nun Schlönzke und Parkas Tour für einen Preis nominiert hat, hinter Schlönzke tanzt. Schlönzke betrieb neben der Kiez-Tour auch einen Podcast mit Parka, zudem sind beziehungsweise waren beide für den schwulen Anti-AfD-Verein „Travestie für Deutschland“ tätig. Der wiederum wurde schon von Kiziltepes und Pantisanos Behörde mit Steuergeld gefördert.

Die Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales, in der Berlins Queer-Beauftragter Alfonso Pantisano (links) ansässig ist, vergibt den „Respektpreis“ mit.
Der Preis soll am 3. Dezember verliehen werden. Auf die Frage, warum man die „Kieztour Nollendorfplatz“ trotz Olszinskis Verurteilung und trotz des Verfahrens gegen ihn für den Preis nominierte, erklärte die Berliner Polizei, dass seit August nicht mehr bei der Kieztour dabei wäre, zudem wäre die Jury „unabhängig“. Auch die Senatsverwaltung für Arbeit und Soziales verwies auf die Unabhängigkeit der Jury. Der LSVD antwortete NIUS nicht.
Das ist in seinem Fall besonders brisant: Der LSVD gab schon Broschüren heraus, die dafür werben, Grundschülern „implizit“, also manipulativ, „sexuelle Vielfalt“ näherzubringen. Nun nominierte er ein Projekt mit einem verurteilten Pädophilen für einen Preis.
Parka tourte noch am 28. August mit
Parkas jüngste Beteiligungen an der „Kieztour Nollendorfplatz“ tilgt man momentan offenbar aus dem Internet. Trotzdem sind die Spuren noch auffindbar. So ist bei einer Google-Suche noch immer der Name Jurassica Parka im Rahmen einer Terminankündigung des links-schwulen Magazins Siegessäule für eine Tour am 28. August zu finden. Zuerst hatte hierüber das Magazin Philosophia perennis berichtet.

Margot Schlönzke (rechts) moderiert im September den Parteiabend der SPD in einem Berliner Schwulenclub, dahinter tanzt die SPD-Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (Mitte).
Der Tagesspiegel schrieb noch im Februar, dass Olszinski als Jurassica Parka den Drag-Darsteller Margot Schlönzke bei seinen wöchentlichen Touren unterstützt. Auch andere Aktivisten des Vereins „Travestie für Deutschland“, der im Berliner BKA-Theater mit Schlönzke eine eigene Show hat, machen bei den Touren mit. In die Show kommen regelmäßig Spitzenpolitiker. Auch sonst sind die Mitglieder des Vereins, für den auch Parka tätig war, politisch bestens vernetzt.
Erst im Juli veranstaltete die Berliner Polizei mit dem Sexualstraftäter Olszinski eine Benefizgala „gegen Hass“. Gegen Olszinski führte die Polizei zum Zeitpunkt der Veranstaltung ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Kinderpornografie. Angeblich will niemand der verantwortlichen Polizisten hiervon etwas gewusst haben – ebenso wenig von Parkas Verurteilung.

Polizei-Vize-Präsident Marco Langner (Mitte) posiert im Juli auf einer gemeinsamen Gala mit Olszinski (links).
NIUS fragte beim Berliner Senat an, wann man den Namen Jurassica Parka von der Website löschte, mit der man für die Tour wirbt. Eine Antwort hierauf steht aus. Schlönzke, der Veranstalter der Tour, strebt offenbar an, die Tour als Kulturerbe anerkannt zu bekommen. NIUS fragte auch bei der Kieztour an, wann genau man die letzte Tour mit Parka gemacht habe. Eine Antwort steht noch aus.
Mehr NIUS: Warum posiert Berlins Polizeivizepräsident im Rock mit einem Kinderporno-Straftäter?
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Jens Winter
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