Bosbachs bittere EM-Wahrheit zur Anschlagsgefahr: „Der Terror war nie weg“
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Ein Terror-Anschlag erschütterte am vergangenen Wochenende die Welt. Mutmaßliche IS-Männer töteten mindestens 139 Menschen in einer Konzerthalle bei Moskau. Über 180 weitere wurden verletzt. Russlands Präsident Wladimir Putin macht radikale Islamisten für das Blutbad verantwortlich. Der sogenannte Islamische Staat beansprucht den Anschlag für sich.

Eine Frau legt Blumen vor der niedergebrannten Konzerthalle „Crocus City Hall“ nieder.
Wie groß ist die Terrorgefahr in Deutschland, sind wir für die kommende Heim-EM gerüstet? CDU-Urgestein Wolfgang Bosbach hält sich mit beschwichtigenden Thesen zurück. Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ sagt er: „Ein Ereignis, was weltweit Beachtung findet, wird sicherlich bei den Überlegungen von Terroristen eine Rolle spielen“.
Er wolle keine Angst machen, aber „der Terror war nie weg. Er war immer latent vorhanden“, so Bosbach. Um den IS sei es zwar in den vergangenen Jahren ruhiger geworden, da seine „militärische Schlagkraft“ abgenommen habe. Das sollte dennoch nicht über seine Macht hinwegtäuschen. „Die Ideologie ist doch da“, so der CDU-Politiker im NIUS-Talk.

Innenministerin Nancy Faeser – kann sie für unsere Sicherheit sorgen?
Was Bosbach im Moment „umtreibt“, sei die Frage, ob Deutschland in der Lage ist, die Informationen zur Gefahrenabwehr von Terroristen selbst zu gewinnen, oder „sind wir angewiesen auf fremde Dienste, insbesondere denen der USA?“
Denn auf dem Islamismus-Auge sehe die Innenministerin Nancy Faeser (SPD) nicht besonders scharf, sie habe den Rechtsextremismus als größte Gefahr für die Demokratie erklärt. „Ich will ihr das Leben nicht schwerer machen, als es ist, aber ich glaube, sie sollte den Fokus mal etwas weiten“, so Bosbach.
Für ihn sei klar: „Es gibt zwei große Gefahren. Den gewaltbereite Rechtsextremismus UND den gewaltbereiten Islamismus“. Auch nicht zu vernachlässigen: linksextremistische Taten, wie der Anschlag auf Tesla, findet Bosbach.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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