CDU-Insider berichten: Wegner-Freundin teilte Terror-Tennismatch in ihrem Whatsapp-Status
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Der stundenlange Stromausfall nach einem linksextremen Sabotageakt an der Energieversorgung war der schwerste Stromausfall in Berlin seit der Nachkriegszeit. Während am Samstag weite Teile der Stadt ohne Strom waren, spielte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mit seiner Lebensgefährtin Tennis. Nun kam heraus: Katharina Günther-Wünsch teilte das Terror-Tennismatch in ihrem Whatsapp-Status.
Am Mittwoch gab Wegner selbst bei Welt TV zu: „Ja, ich war am Samstag zwischen 13 und 14 Uhr eine Stunde Tennisspielen.“ Er habe „einfach mal den Kopf freikriegen“ müssen, nachdem er „seit 8.07 Uhr“ am Telefon gesessen und mit den Behörden telefoniert habe. Er sei jedoch „die ganze Zeit am Handy erreichbar gewesen“.
Eine Senatssprecherin bestätigte dem Tagesspiegel kurz darauf, dass Wegner mit seiner Lebensgefährtin Katharina Günther-Wünsch (CDU), Bildungssenatorin von Berlin, auf dem Tennisplatz stand. Aufgeflogen seien die beiden durch andere Nutzer der Tennishalle. Aus CDU-Kreisen wurde anschließend bekannt, dass Günther-Wünsch ein Foto des Matches in ihrem WhatsApp-Status veröffentlicht hatte.
„Ich war den ganzen Tag am Telefon“
Dabei hatte Wegner noch am Wochenende beteuert: „Ich habe mich gestern weder gelangweilt noch die Füße hochgelegt, sondern ich war den ganzen Tag am Telefon und habe versucht zu koordinieren und mich bestmöglich zu informieren. Weil ich glaube, das hilft den Menschen noch mehr.“ „Sie waren also daheim in Kladow?“, fragt ein Reporter. Wegner: „Ja, absolut. Ich war zu Hause, habe mich in meinem Büro zu Hause eingeschlossen – im wahrsten Sinne – und habe dann koordiniert“, antwortet Wegner.
Der Berliner Stromausfall-Terror kostete mindestens ein Todesopfer. Das bestätigte der Berliner Polizei-Vizepräsident Marco Langner auf einer Pressekonferenz.
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