CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann über AfD-Jugend in Gießen: „Augenzeugen haben berichtet, dass provoziert worden ist, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren“
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Nach den linksextremen Ausschreitungen rund um die Gründungsveranstaltung der AfD-Jugendorganisation irritieren mehrere Spitzenpolitiker der Union mit einer ungewöhnlichen Darstellung der Ereignisse.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann erklärte zu den Ausschreitungen von Gießen: „Auf der einen Seite die Rechtsextremen, die, mit Verlaub, sich in dieser Rolle gefallen. Augenzeugen, die vor Ort waren, haben berichtet, dass regelrecht provoziert worden ist, um das Demonstrationsgeschehen zu eskalieren.“ Weiter sagte er: „Daneben linksextreme Verfassungsfeinde, die auch nichts anderes zu tun haben, als den Staatsapparat zu beschäftigen.“
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Auch der Fraktionsvorsitzende der Union, Jens Spahn, stellte einen Vergleich zwischen der AfD-Jugend und der extremistischen Antifa an. Hierzulande riskierten der „linke Mob“ und die extreme Rechte in Gießen den gesellschaftlichen Frieden.
Die Darstellung der Unionspolitiker wirkt bemerkenswert, da die demokratische Gründungsveranstaltung der Jugendorganisation einer im Bundestag vertretenen und in Umfragen derzeit stärksten Volkspartei mit dem teils kriminellen Protest von Linksextremen gleichgesetzt wird.
Laut Angaben des hessischen Innenministers Roman Poseck (CDU) wurden bei den linken Ausschreitungen mehr als 50 Polizisten verletzt. Auch AfD-Politiker wurden von Antifa-Anhängern angegriffen.
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