Debatte um Bundeswehr in der Ukraine: Wähler der Union noch mehr dagegen als Wähler der SPD
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Nach dem Ukraine-Gipfel in Washington ist in Deutschland die Debatte über sogenannten „Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine ausgebrochen. Im Kern geht es um die Frage: Sollten Bundeswehr-Soldaten einen möglichen Frieden in der Ukraine militärisch absichern und an der Grenze zu Russland stationiert werden? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte dies nicht ausgeschlossen, aus seiner Partei kamen zahlreiche Forderungen danach. In der SPD ist man eher skeptisch. Die AfD schließt einen solchen Bundeswehr-Einsatz kategorisch aus.
Die große Mehrheit der Deutschen ist gegen den Einsatz deutscher Soldaten zur Friedenssicherung in der Ukraine. Das zeigt eine exklusive Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag von NIUS.

Die absolute Mehrheit, genauer: 56 Prozent der Befragten, sprach sich gegen einen solchen Bundeswehr-Einsatz aus. 28 Prozent der Befragten stehen einem solchen Einsatz deutscher Soldaten in der Ukraine positiv gegenüber.
Die Zustimmungs- und Ablehnungswerte unterscheiden sich je nach Partei-Präferenz gewaltig: So sind vor allem Unterstützer des BSW (85 Prozent) und der AfD (75 Prozent) gegen einen möglichen Bundeswehr-Einsatz. Aber auch bei Wählern der Union (53 Prozent), der Linkspartei (50 Prozent), der SPD (47 Prozent) und der FDP (58 Prozent) ist die deutliche Mehrheit gegen „Sicherheitsgarantien“ mithilfe deutscher Soldaten.
Einzig unter Wählern der Grünen gibt es eine Mehrheit (53 Prozent dafür, 31 Prozent dagegen), die für einen Bundeswehr-Einsatz für eine Friedenssicherung wäre.
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