Der Druck nimmt zu: Aiwanger sagt Termine ab – Sondersitzung im Landtag
Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagt seine Termine für diesen Donnerstag ab. Nach Bild-Infos waren mehrere Unternehmensbesuche geplant, die Aiwanger als Minister wahrnehmen wollte.
Aiwanger steht unter Druck seit die Süddeutsche Zeitung am Wochenende darüber berichtet hattet, dass in Schulzeiten bei ihm ein Auschwitz-Flugblatt in der Tasche gefunden wurde. Inzwischen kamen weitere Medienberichte hinzu: Schulkollegen zufolge soll Aiwanger als Schuljunge mit dem Hitlergruß in die Klasse gekommen sein und judenfeindliche Witze gemacht haben.
Aiwanger widerspricht. Er schüttle den Kopf, was ihm aus Jugendzeiten vorgeworfen werde, so der Chef der Freien Wähler: „Was in Jugendzeiten hier diskutiert wird, wundert mich etwas. Aber es ist auf alle Fälle so, dass in der Jugendzeit das ein oder andere so oder so interpretiert werden kann, was als 15-Jähriger mir hier vorgeworfen wird – ich sage: seit dem Erwachsenenalter, die letzten Jahrzehnte, kein Antisemit, kein Extremist, sondern ein Menschefreund.“
An seinem Ziel, erneut in die bayerische Landesregierung einzuziehen und am Wahlkampf will der bayerische Spitzenkandidat der Freien Wähler nichts ändern.
Offen ist aber, ob Regierungschef Markus Söder (CSU) an Aiwanger weiter festhält, wenn der Druck weiter zunimmt.
Derweil wurde bekannt, dass es im bayerischen Landtag am Donnerstag kommender Woche (7. September) eine Sondersitzung zur Affäre Aiwanger geben soll. Landtagspräsidentin Ilse Aigner werde auf Antrag von Grünen, SPD und FDP den sogenannten Zwischenausschuss einberufen, teilte der Landtag am Donnerstag mit.
Mehr NIUS:
Alle Linken ganz verzweifelt: NIUS-Kampagne überrollt die BVG
Vorwurf Steuerhinterziehung: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Grünen-Chef Felix Banaszak
Warum Friedrich Merz in den eigenen Reihen als „Quassel-Kanzler“ gefürchtet ist
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Mehr NIUS:
Neues 13-Milliarden-Loch für Klingbeil! Bund muss Arbeitsagentur noch viel mehr Steuergeld zuschießen
Gewerkschaften kündigen Widerstand an: Fliegt Kanzler Friedrich Merz sein Reform-Gipfel um die Ohren?
Correctiv lässt sich von der EU bezahlen, um über die EU zu berichten
IPCC-Skandal – der Mann, der dem Klima-Papst widersprach: „Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“
Die hartnäckigste Klima-Lüge: 97 Prozent der Wissenschaftler gehen von menschengemachtem Klimawandel aus
Verdi-Chef Frank Werneke: „Der Kanzler hat inhaltlich und im Stil komplett am Saal vorbeigeredet“
„Lügenfritz“ ist strafbar: Bürger muss wegen Merz-Beleidigung zahlen
Tabaksteuer: Lassen sich Kanzler Merz und Finanzminister Klingbeil von Brüssel über den Tisch ziehen?
Artikel teilen
Kommentare