Der „rechte“ Trump befreite die Geiseln – „unsere Demokratie“ hat sie vergessen und verraten
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Während Annalena Baerbock als UN-Präsidentin ihr neues fancy Leben in New York auf Instagram inszenierte, brachte Donald Trump mit Härte das fertig, was „unsere Demokratie“ nicht einmal zu fordern wagte: die Befreiung der israelischen Geiseln aus Gaza.
Es ist ein historischer Tag: Was deutsche „Amerika-Experten“ seit Jahren der Bevölkerung einreden, zerfällt vor den Augen der Welt: Ein Friedensdeal mit der Hamas, eine jubelnde Knesset, Standing Ovations für den amerikanischen Präsidenten – und Angehörige, die sich in den Armen liegen, weil wahr wurde, woran viele nicht mehr glaubten: die lebendige Rückkehr aller noch verbliebenen Geiseln.
Tränen aus Schmerz und Freude
737 Tage – über zwei Jahre – harrten sie in Tunneln in Gaza aus, in die sie die Hamas am 7. Oktober verschleppt hatte: bestialisch überfallen, in den Gazastreifen gezerrt, bejubelt von einer Bevölkerung, die mit der Barbarei sympathisierte. Diese zwei Jahre sind nun vorbei. Der zivilisierte Teil der Welt atmet auf.

Auf dem „Platz der Geiseln“ in Tel Aviv warten Menschen seit Sonntag sehnsüchtig.
Der Platz in Tel Aviv, der dem Erinnern an die Geiseln gewidmet ist, wurde zum Schauplatz eines historischen Moments. Menschen hielten sich an den Händen, viele weinten, als die Livebilder auf der Großleinwand erschienen: Überlebende einer islamistischen Hölle.

Briefe von Bürgern an die Geiseln hängen auf dem Platz der Geiseln.
Auf dem Platz der Geiseln in Tel Aviv warten zahlreiche Menschen, um die Live-Übertragung der Freilassung israelischer Geiseln aus Gaza zu verfolgen.

Israelis litten zwei Jahre unter den Geiselnahmen – indes wurde ihr Staat einer angeblich grausamen Kriegsführung bezichtigt.
Ein Sommer der Härte
Die Vorgeschichte dieser Bilder beginnt mit dem Regierungswechsel in Washington – der Ablösung der Demokraten durch die Republikaner – und einer klar pro-israelischen Politik. Eine Politik der Parteilichkeit, die Worte nicht durch Tweets ersetzt, sondern Tweets zur Waffe macht. Im März forderte Trump die Befreiung aller Geiseln. Sein Post endete mit der Ansage:
„LASSEN SIE DIE GEISELN JETZT FREI, SONST WERDEN SIE SPÄTER MIT DER HÖLLE BEZAHLEN!“
Es sollten Monate vergehen, bis das Ziel erreicht war – manche begannen bereits zu zweifeln, ob Trump auch bereit ist, seine Drohungen wahrzumachen.
Parallel ließ er die iranischen Atomanlagen zerstören – eine empfindliche Schwächung des Mullah-Regimes, dessen Hand die Hamas führt. Der Zwölf-Tage-Krieg gegen den Iran kostete das Regime mehrere hochrangige Kommandeure. Währenddessen rückte die IDF im Gazastreifen unter schweren Verlusten vor und brachte große Teile des Gebiets unter Kontrolle. Zwischen 15.000 und 20.000 Hamas-Kämpfer wurden nach israelischen Angaben liquidiert.

Dieses technologische Wunder zerstörte große Teile des Atomprogramms, dessen Zweck nie ziviler Natur war.
Im September startete die israelische Bodenoffensive in Gaza-Stadt. Brüssel und Berlin reagierten empört, Kanzler Friedrich Merz und CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul erhöhten den Druck auf Jerusalem – als sei Israel der Aggressor, nicht das Opfer.
Deutschland fiel Israel in den Rücken
Die Entscheidung zur Ausweitung der Kampfhandlung, so das Kanzleramt in einem Statement, „besorgt die Bundesregierung sehr. Sie birgt erhebliche Risiken für die Sicherheit der Geiseln (!), die von der Hamas festgehalten werden, darunter auch weiterhin deutsche Staatsangehörige.“ Die Merz-Regierung instrumentalisierte so die Geiseln, um ihrer Kritik an der „Kampfhandlung“ Ausdruck zu verleihen. Dann verstieg man sich noch zu dem Satz: „Diese Eskalation [also die Bodenoffensive, Anm. d. R.] trägt auch zur Verschärfung gesellschaftlicher Konflikte in Deutschland und Europa bei, die wir auch im Sinne unserer Verpflichtung gegenüber dem Staat Israel vermeiden müssen.“ Die Bundesregierung begründete ihr Waffenembargo also mit Verweis auf die pro-palästinensischen Demos, die von einem Mob oft nicht zu unterscheiden sind.
Doch der jüdische Staat ließ sich nicht beirren. Israel erhöhte den militärischen Druck auf die Hamas – unter diesen Bedingungen fanden die Verhandlungen statt, die letztlich zum diplomatischen Erfolg der Geiselbefreiungen führten. Es tat also das Gegenteil dessen, was Deutschland forderte – und gefährdete damit nicht etwa die Geiseln, sondern rettete schließlich – zusammen mit Trump – ihr Leben.
Aktuell kontrolliert die IDF rund 40 Prozent von Gaza-Stadt. Nach einem 72-stündigen Waffenstillstand soll die Kontrolle weiter ausgedehnt werden. Israel hat angekündigt, seine Truppen nicht vollständig abzuziehen, solange die Hamas nicht entwaffnet ist.

IDF-Soldaten bei einer Bodenoffensive
Dunja Hayali, die Unvermeidliche
Und der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Er hat zu den erfolgreichen Geiselbefreiungen nichts beigetragen – stand vielmehr im Weg. In all seiner Drastik zeigte sich das an der Frontfrau der ARD, Dunja Hayali, seit Jahren bekannt für ihre anti-israelische Haltung.
Am Tag der Geiselbefreiung schreckte sie selbst vor einer schlichten Falschbehauptung nicht zurück. Sie behauptete, unter den 2.000 Verbrechern, Mördern und Terroristen, die Israel im Austausch mit der Hamas freilässt, befänden sich auch „ganz normale Palästinenser“ – und suggerierte damit wahrheitswidrig, dass Israel unschuldige Zivilisten gefangen hält.
Hayalis Wortwahl – „palästinensische Geiseln“, „normale Palästinenser“, „auch Straftäter“ – ist keine Ungenauigkeit, sondern eine gezielte Verdrehung der Realität. Sie zeichnet ein Bild, das in deutschen Medien seit Jahren gepflegt wird: als stünden sich in diesem Krieg zwei gleichwertige Seiten gegenüber, die sich an Grausamkeit nichts schenken – der eine nimmt Geiseln, der andere eben auch. Doch das ist falsch. Viele der nun Freigelassenen sind verurteilte Mörder, teils mit mehrfach lebenslangen Haftstrafen. Und entscheidend: Die große Mehrheit der auf palästinensischer Seite freigelassenen Gefangenen war rechtskräftig verurteilt – vielfach wegen Gewalttaten oder Terrorunterstützung. Ob sich unter ihnen auch Personen in sogenannter administrativer Haft befanden, ist bislang unklar.
NIUS-Kolumnistin Birgit Kelle kommentierte dazu auf X:
„Es ist und bleibt widerwärtig und beschämend, wie bis heute im deutschen Staatsfernsehen der Mythos bewässert wird, hier handele es sich um eine Art Gefangenenaustausch – und nicht um eine Erpressung, bei der das Leben von 20 unschuldigen Geiseln für die Freiheit von 2.000 Straftätern eingetauscht wird.“
Während in Jerusalem Tränen der Erleichterung flossen, schürte der deutsche Rundfunk Hass gegen Israel – indem er Falsches behauptete. „Anhänger von Verschwörungsmythen“ seien „brandgefährlich für unsere Demokratie“, sagte Hayali einmal. Dem ist nur zu entgegnen: öffentlich-rechtliche Journalisten, die verdrehte Fakten verbreiten, ebenso.
Die verquere Weltsicht der „Unserdemokraten“ ist nun an ihr Ende gekommen. Denn: Es war der „rechte“ Trump, der das Leben zurückbrachte – dort, wo sich „unsere Demokratie“ längst mit dem Tod abgefunden hatte.
Redaktioneller Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, alle auf palästinensischer Seite inhaftierten Personen seien rechtskräftig verurteilt – was bislang nicht eindeutig belegt ist. Die Stelle wurde entsprechend präzisiert.
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Felix Perrefort
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