Der Schweige-Minister: Robert Habeck singt die Nationalhymne nicht mit
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Er blieb einfach stumm: Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat beim gestrigen Gedenken an den DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953 verweigert, die deutsche Nationalhymne mitzusingen.
Es sollte der feierliche Abschluss einer Gedenkstunde im Bundestag sein: Ein fünfköpfiges Blas-Orchester stimmt die Klänge der Nationalhymne an, die Abgeordneten und Gäste im Bundestag erheben sich und singen „Einigkeit und Recht und Freiheit“ – in Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR. Die Musiker haben sich direkt vor der Ministerbank aufgebaut, die Grünen-Minister Annalena Baerbock, Cem Özdemir und Lisa Paus singen laut mit, auch Kanzler Olaf Scholz (SPD), Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU) stimmen mit ein mit.
Nur einer kriegt die Lippen nicht auseinander: Wirtschaftsminister Robert Habeck. Im Rücken eines Posaunisten starrt Habeck einfach vor sich her.
Schweigeminute statt Nationalhymne! Was war mit Habeck los? Dass er den Text nicht kennt – eher unwahrscheinlich. Da er am Tag vor und unmittelbar nach der Feierstunde (Freitag, 9 bis 10 Uhr) verschiedene Auftritte hatte, ist auch ein stimmliches Problem auszuschließen. Hat Habeck ein Problem mit unserer Hymne? Zwei Sätze aus seinem im Jahr 2010 erschienen Buch „Patriotismus – Ein linkes Plädoyer“ lassen da aufhorchen: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“
Habeck muss sich nun die Frage gefallen lassen, ob er das Singen der Nationalhymne als Vaterlandsliebe empfindet – und damit zum Kotzen.
Habeck schwieg angeblich aus Ergriffenheit
Inzwischen hat sich der Wirtschaftsminister zu der Gedenkstunde geäußert und versucht sein Verhalten gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu erklären: „Es war eine so ergreifende Gedenkstunde, und als die Nationalhymne gespielt wurde, war das für mich ein Moment der inneren Einkehr, ja der Stille.“
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