Die Spiele beginnen: US-Republikaner starten Vorwahlen am 15. Januar 2024 in Iowa
Im Wettbewerb der US-Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur steht der Termin für die erste Vorentscheidung fest. Am 15. Januar 2024 sollen wie üblich in Iowa die Wähler bei Parteiversammlungen über ihre Favoriten entscheiden, teilte die Republikanische Partei des Bundesstaates am Samstag mit.
Bei diesen Versammlungen stimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ab, welchen Bewerber sie für am überzeugendsten halten. Das Bewerberfeld der Republikaner ist breit: Unter anderem haben sich der frühere US-Präsident Donald Trump, dessen damaliger Vize Mike Pence und der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, in Stellung gebracht.
In den USA wird bei den „Caucus“ genannten parteiinternen Versammlungen und bei von Bundesstaaten organisierten regulären Wahlen, den „Primaries“, bis zum Sommer der Großteil der Delegierten für Parteikongresse ausgesucht. Dort werden die Kandidaten für das Rennen ums Weiße Haus offiziell gekürt. Die Präsidentschaftswahl ist am 5. November kommendes Jahr.

Gilt als größter Widersacher Trumps: Ron DeSantis
Die Demokraten hatten auf Bestreben von Präsident Joe Biden, der erneut Präsident werden will, ihren Vorwahl-Kalender umgestellt. Nun soll statt Iowa erstmals South Carolina am 3. Februar 2024 den Auftakt bilden. Ziel ist es, einem Bundesstaat mit diverserer Bevölkerung den Vorrang zu geben. Allerdings hat New Hampshire innerparteilich ein Verfahren angestrengt, um noch vor South Carolina zu landen, weil dies die Verfassung New Hampshires so vorsehe.
Der Ausgang der ersten Vorwahlen gilt wegen des anfangs sehr großen Interesses der Medien und in der Bevölkerung als besonders wichtig und kann die darauffolgenden Entscheidungen beeinflussen.
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