Faeser mahnt zu „Wachsamkeit“ auf Weihnachtsmärkten wegen „abstrakt hoher Bedrohungslage“
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Bundesinnenministerin Nancy Faeser mahnt bei Weihnachtsmarktbesuchen zu Wachsamkeit. Konkrete Gefährdungshinweise gebe es zwar aktuell nicht, sagte die SPD-Politikerin dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Aber wir haben angesichts der abstrakt hohen Bedrohungslage weiter Grund zu großer Wachsamkeit und konsequentem Handeln für unsere Sicherheit.“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser
„Wir alle freuen uns auf die Weihnachtsmärkte überall in Deutschland und auf schöne Begegnungen in der Adventszeit“, sagte Faeser weiter. Die Sicherheitsbehörden hätten alle möglichen Bedrohungen im Blick. Die Gefährdungslage durch islamistischen Terror sei anhaltend hoch, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz dem RND.
Deutschland steht „unverändert im unmittelbaren Zielspektrum“
Demnach steht Deutschland „unverändert im unmittelbaren Zielspektrum unterschiedlicher terroristischer Organisationen, insbesondere des Islamischen Staates“. Das gelte auch für Weihnachtsmärkte als „Inbegriff der westlichen Kultur und Lebensweise“.

Polizeistreifen auf dem Weihnachtsmarkt: Spätestens seit 2016 gehören sie zur neuen Realität.
Faeser verwies in dem Beitrag auf das Messerverbot für Weihnachtsmärkte: „Wer gegen das gesetzliche Messerverbot verstößt, dem drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Bei Verstößen gegen das neue Verbot von Springmessern drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe.“
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