FDP-Landesfürst Kemmerich: „Wir regieren an der Bevölkerung vorbei“
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Er ist DER Landes-Rebell der FDP: Thomas Kemmerich, für 28 Tage mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt und dann auf Druck von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wieder abgetreten. Im nächsten Jahr ist er wieder Spitzenkandidat – seine Bundespartei versagt ihm die finanzielle Unterstützung.
Kemmerich sagt ganz offen im Gespräch mit „Schuler, Fragen was ist“, was er von der Performance der Liberalen im Bund hält:
Opposition sei natürlich grundsätzlich erst einmal „Murks“, jede Partei wolle gestalten. „Aber wir merken in der jetzigen Form der Ampel-Wahrnehmung, auch in der tatsächlichen Regierungsarbeit, dass wir an den Wünschen und Nöten der Bevölkerung im großen Maße vorbei regieren oder regiert werden.“
Hauptthema Migration: macht endlich was!
Das Hauptthema für die Menschen sei Migration, sagt Kemmerich. „Und die Probleme gelten als ungelöst.“ In jeder Stadt würden ihn Menschen auf Integrations-Versagen und Grenzschutz ansprechen. „Und da sagen die Leute jetzt: Macht was! Und erzählt uns nicht, wer was macht, wer was NICHT macht und was NICHT geht.“ Mit Blick auf die Wahlen in Bayern und Hessen meint er: „Die Ampel ist nach allen Befragungen sicherlich ein Hauptmotivator für die Leute, nicht Parteien der Ampel zu wählen.“
Geht das noch lange gut? Das hängt vor allen Dingen an den Grünen und dem Umgang mit der Migrations-Krise, glaubt Kemmerich: „Die Grünen erzählen permanent, was nicht geht. Man muss tatsächlich sagen: Wenn es dann nicht zusammengeht, dann ist Ultima Ratio auch ein Ausstieg aus der Ampel.“
Das ganze Interview finden Sie hier:
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Ralf Schuler
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