„Feministisch morden“: Diese Parole finanziert die Bundesregierung mit 50.000 Euro
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Ausgerechnet den linksextremen „Unrast Verlag“ prämiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Rahmen des Deutschen Verlagspreis mit dem höchsten Preisgeld von 50.000 Euro. Der Verlag gab schon Anleitungen zum Häuserkampf und Terrorismus heraus. Auf der Buchmesse präsentierte er stolz seinen neusten gewaltverherrlichenden Band „Feministisch morden“. NIUS ist vor Ort.
Es war dann schon eine kleine Überraschung, dass unter den vielen linksradikalen Kleinverlagen, die Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Rahmen des Deutschen Verlagspreis mit dem „Gütesigel“ der Bundesregierung und 18.000 Euro Steuergeld auszeichnet, ausgerechnet der radikalste und extremistischste Verlag den am besten dotierten Preis in Höhe von 50.000 Euro erhält.

Der „Unrast Verlag“ erhält den Hauptpreis des Deutschen Verlagspreises und damit 50.000 Euro Steuergeld.
Jurorin Katharina Holzmann würdigte auf der Preisverleihung freudig die „antifaschistischen“ Publikationen des Verlags. Der gab schon eine Anleitung zum Linksterrorismus für Schüler mit Antifa-Logo heraus – darin Tipps zu Bekennerschreiben und DNA-Analysen. Auch in die Münsteraner Antifa-Szene unterhält der Buchverlag langjährige Kontakte. Die Jurorin selbst postete schon Fotos von sich mit dem Schriftzug „Deutschland muss sterben“. Auch sie erhielt in der Rolle der Verlegerin 2021 schon den Deutschen Verlagspreis in Höhe von 60.000 Euro.
Auf der Frankfurter Buchmesse präsentierte der „Unrast Verlag“ derweil sein neustes gewaltaffines Werk: „Feministisch morden. Kleine Abhandlung über anti-patriarchale Gewalt“. Von drei Kapiteln tragen alle das Wort „Gewalt“ in sich. Eines lautet: „Gewalt als Mittel zum Überleben“. Ein anderes: „Gewalt als politische Strategie des Feminismus“. Mit „Patriarchat“ beschreiben Linke die vermeintlich systematische Herrschaft von Männern, gegen die sich die Gewalt also richtet.
NIUS ist vor Ort auf der Frankfurter Buchmesse und hat den Verlag besucht:
Weimers Pressesprecher antwortet mit Augenzwinkern
Mehrmals fragte NIUS auf der Frankfurter Buchmesse Wolfram Weimer, warum er den linksextremen „Unrast Verlag“ in Anbetracht seiner Publikationen fördere, Weimer wollte jedoch nicht antworten. Als der Name des Unrast Verlags nach der Verlesung der niederen Preise von 18.000 Euro nicht verlesen worden war, fragte NIUS Wolfram Weimer, der nach dieser Verlesung die Veranstaltung verließ, nach dem Grund. Sein Pressesprecher Hero Warrings antwortete: „Warten Sie doch mal ab, was noch geschieht.“

„Feministisch morden“ (2025) heißt das nächste Gewaltbuch von Unrast.
Weimer beschwört eine „Kultur des Respektes“
NIUS konfrontierte auf der Buchmesse auch die Verleger von Unrast mit ihren Publikationen. Auf die Frage, in welchem Zusammenhang denn beispielsweise ein Bekennerschreiben notwendig werde, antwortete der Verleger Martin Schüring am Messestand nicht. Dafür sagte er, er sei „stolz“ darauf, jährlich einen „Antifa Taschenkalender“ herauszubringen. Auch diesen dürfte er – wie das Buch „Tipps & Tricks für Antifas und Antiras“ mit Tipps zum Linksterrorismus – insbesondere an jüngere Menschen verkaufen.
In seiner Rede verteidigte Wolfram Weimer auf der Verleihung die Preisvergabe. „Streit“ könne es gerne geben, erklärte er. Der Preis – und damit bezog er sich insbesondere auf das Gewinnermilieu – sei jedoch „breit“ und „bunt“. Das gehöre zu einer „Kultur des Respektes“. Die Jury habe eine Entscheidung gefällt. „Und deswegen halten wir das für richtig“.
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Jens Winter
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