Grüne Dröge hat keine Ahnung, wie viel Steuergeld in den Sozialstaat fließt
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Ist das peinlich!
Die Fraktionschefin der Grünen Partei, Katharina Dröge, hat offenbar kaum einen Schimmer, wie viel Geld dieser Staat Jahr für Jahr ausgibt – weder insgesamt noch beim größten Kostenblock Soziales.
„Sie wissen, wie viel wir für Soziales ausgeben?“, fragte Talkmaster Markus Lanz die Grünen-Politikerin.
Die Antwort von Katharina Dröge ist bezeichnend: „Ich rate lieber nicht, das ist unseriös. Ich habe eine Zahl im Kopf, aber ich rate nicht. Politiker sollten nicht raten in Sendungen.“ Sie schien die konkrete Zahl schlicht nicht zu wissen.
Zu den Fakten: Deutschland gibt im Jahr 2025 190,3 Milliarden Euro für Arbeit und Soziales im Etat von Ministerin Bärbel Bas (SPD) aus – 38 Prozent des Gesamtetats. Dröge hat also gar keine Ahnung.
Bemerkenswert: Dröge hatte Bundeskanzler Merz nur Sekunden vorher vorgeworfen, sich gar nicht richtig mit dem Sozialstaat zu beschäftigen – sie sagte: „Wenn er sich ernsthaft mit dem Sozialstaat auseinandersetzen würde, dann würde er gerade nicht die Diskussion ums Bürgergeld führen.“

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge
Nun versuchte Dröge sich zu retten, hob hervor, dass ja der größte Anteil des Bundeshaushaltes in die Rente fließe (was stimmt), doch sie machte die Rechnung ohne Markus Lanz, denn dieser bohrte erneut nach: „Wie viel geben wir für Rente aus? Wie viel, Frau Dröge?“
Erneut sagte Dröge: „Ich rate jetzt nicht.“
Zu den Fakten: Der Zuschuss der Gesetzlichen Rentenversicherung ist tatsächlich der größte Posten im Bundeshaushalt. Er beträgt jedoch 122,5 Milliarden Euro. Rechnet man die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, käme man auf 134,4 Milliarden Euro. Dröge hat also erneut keinen Schimmer.
Auch beim Bundeshaushalt wird (nicht) geraten
Nun war der Bundeshaushalt insgesamt dran – Lanz fragte Dröge: „Wie hoch ist der Bundeshaushalt?“
Dröge gab ihre bekannte Antwort: „Ich rate nicht.“
Zu den Fakten: Im Jahr 2025 umfasst der Bundeshaushalt 503 Milliarden Euro. Dröge hat also erneut keine Ahnung – dafür, dass die Abstimmung für den Bundeshaushalt 2025 (18. September) keine zwei Wochen her war, ist jedoch auch diese Abweichung um 23 respektive 13 Milliarden nicht nichts.
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