Habeck besuchte Flutgebiet, um Wahlkampf-Video zu drehen
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Vor wenigen Tagen besuchte Wirtschaftsminister Robert Habeck die Flutgebiete in Süddeutschland. Manch einer fragte sich: Was macht er da?
Nun ist klar: Bildmaterial für den Wahlkampf erzeugen!
Es ist schon sehr auffällig, wie die Grünen die Flutbilder für ihre Politik ausnutzen. Und natürlich ist der Klimawandel DIE Ursache und die grüne Partei damit die Retterin in der Not...

Vor vier Tagen besuchte Robert Habeck die süddeutschen Flutgebiete. Mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder war er im stark betroffenen Ort Reichertshofen in Oberbayern.

Entstanden sind dabei auch solche Bilder, die doch eher einen inszenierten Eindruck erwecken.

Kurz darauf – gestern – veröffentlichte die grüne Partei dieses Wahlkampf-Video. Es werden Zitate von Politikern der politischen Konkurrenz eingeblendet, die als Verharmlosung des Klimawandels dargestellt werden. So hatte Friedrich Merz (CDU) zum Beispiel gesagt: „Und die Welt geht nun in der Tat morgen nicht unter.“
Dann werden die Flutbilder eingeblendet – unterlegt mit dramatischer Musik. Anschließend sagt der eingeblendete Habeck: „Die Klimakrise, die globale Erwärmung, sie ist konkret.“
Pikant: In einem vom Wirtschaftsministerium geposteten Video sagte er noch, zwar brauche man auch „bessere Klimavorsage, aber heute in diesen Tagen ist vor allem die Zeit der Hilfe und des Unterhakens.“
Auch in diesem Interview von vor drei Tagen betonte er, dass sei jetzt nicht die Zeit für Wahlkampf. Habeck sagte: „Jetzt muss alles dem untergeordnet werden, dass Menschenleben und Hab und Gut geschützt werden. Das hat absolute Priorität und muss vor jeder politischen, parteipolitischen Debatte stehen.“
Dass die Grünen unmittelbar danach ein Wahlkampf-Video mit dem Hochwasser im Mittelpunkt produzieren, widerspricht Habecks eigener Ansage!
Offenkundig hat das Helfen nun nicht „absolute Priorität“. Entgegen den Worten des Wirtschaftsministers machen die Grünen sofort Wahlkampf mit den Flutbildern – mit Wirtschaftsminister Habeck im Mittelpunkt. Es wirkt, als wäre er deswegen in die Flutgebiete gereist.
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