Habeck zerstört hier Atomkraftwerke, betreibt aber drei Stück in Schweden
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Kernenergie ist in Deutschland Geschichte, 2022 ging das letzte Atomkraftwerk vom Netz. Was nur wenige wissen: Der deutsche Staat verdient weiter an der angeblichen Hochrisikotechnologie. In Schweden ist er seit 2023 über den verstaatlichten Energieversorger Uniper an drei Anlagen beteiligt.
Niedrige Betriebskosten – hohe Strompreise: Atomkraftwerke sind aktuell extrem lukrativ, wenn sie erst einmal gebaut sind. Auch Deutschland profitiert von der Energiegewinnungsform, die Wirtschaftsminister Robert Habeck und seine Grünen selbst nicht im Land haben möchten.
Uniper gehört dem deutschen Staat
Mit 99,12 Prozent ist der deutsche Staat am Energiekonzern Uniper beteiligt. Dieser wiederum ist Mehrheitsgesellschafter des schwedischen Atommeilers Oskarshamn 3 und hält darüber hinaus Minderheitsanteile an den Atommeilern Forsmark und Ringhals, die ebenfalls in Schweden liegen.

Reaktoroberteil in der Turbinenhalle des Kernkraftwerks Oskarshamn 3 in Schweden.
Mehr Leistung als die letzten drei deutschen Atomkraftwerke
Gemeinsam erzeugen sie 6,9 Gigawatt. Das ist mehr als die drei zuletzt abgeschalteten deutschen Atommeiler Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 erzeugten, hier betrug die Leistung insgesamt 4,3 Gigawatt.
Die Atomkraftwerke, die Uniper in Schweden betreibt, erweisen sich als besonders profitabel: Der bereinigte Vorsteuergewinn im Unternehmensbereich „Green Generation“, der auch die Kernenergie umfasst, stieg in den ersten neun Monaten des Jahres von 590 Millionen Euro auf 738 Millionen Euro. Hauptgrund für diesen Anstieg sind die gestiegenen Energiepreise und eine erhöhte Stromproduktion, die den schwedischen Atomkraftwerken erhebliche Einnahmen bescherten.
Auch an weiteren Atom-Projekten in Schweden arbeitet der deutsche Staatskonzern mit, ist an einem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt, das neuartige Klein-Atomkraftwerke, sogenannte Small Modular Reactors (SMR) entwickelt. „Die SMR-Technologie hat für Uniper eine hohe Priorität“, heißt es auf der Website des Unternehmens.
Die Profite aus der vermeintlichen Hochrisikotechnologie fließen damit direkt zum deutschen Staat.
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