„Ich bin generell gegen Abschiebungen“: Migrations-Befürworterin soll Wagenknechts Parteichefin werden
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Nach dem Wunsch von Sahra Wagenknecht soll Amira Mohamed Ali Vorsitzende ihrer neuen Partei werden. Die 43-Jährige hatte sich in der Vergangenheit mit Open-Borders-Lobbygruppen solidarisiert und erklärt: „Ich bin generell gegen Abschiebungen.“
Sahra Wagenknecht möchte Amira Mohamed Ali zur Vorsitzenden ihrer neuen Partei „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“ machen. „Ich gehe davon aus, dass den Parteivorsitz jemand anderes macht, weil ich nicht den Anspruch habe, jetzt alles in dieser Partei zu machen und zu richten“, sagte Sahra Wagenknecht in der ARD bezüglich der möglichen Führung ihrer neuen Partei. Ihre Wunschkandidatin: die ehemalige Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Amira Mohamed Ali. „Die hat ja auch Erfahrungen, auch im organisatorischen Bereich, da ist sie deutlich besser als ich.“

Mohamed Ali und Wagenknecht stellten gemeinsam das neue Bündnis vor.
Amira Mohamed Ali gilt als klare Befürworterin einer umfassenden Migration nach Deutschland. In einem Interview mit dem Journalisten Tilo Jung hatte sie sich 2019 für offene Grenzen ausgesprochen und erklärt: „Ich bin generell gegen Abschiebungen.“ Jung hakte nach: „Egal wohin, egal wer?“ Ali wiederholte: „Ich bin generell gegen die Abschiebepraxis, die es bis jetzt gibt. Keine Abschiebung nach Afghanistan, keine Abschiebung nach Syrien. Gar nichts!“
Mohamed Ali spendete an sogenannte Seenotretter
2021 sprach sich die 43-Jährige für die Aufnahme von Afghanen aus. „Es ist noch völlig offen, wie viele Menschen fliehen werden“, erklärte die selbsternannte Anti-Kapitalistin nach dem Abzug der US-Armee und der Machtübernahme durch die Taliban. „Als Deutschland haben wir nach 20 Jahren Militäreinsatz im Land jedoch eine Verantwortung, der wir gerecht werden müssen“, sagte sie der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Unter dem Motto „Öffnet die Grenzen“ demonstriert der Asyl-Lobbyverein Seebrücke in Berlin.
Im selben Jahr hatte sie sich bei ihrer Bewerbung für einen Listenplatz bei der Bundestagswahl mit Asyl-Lobbygruppen wie der „Seebrücke“ solidarisiert, die für offene Grenzen und „Bewegungsfreiheit für alle Menschen“ plädieren. „Für mich ist klar: Die politische Arbeit findet nicht nur im Parlament statt“, schrieb Mohamed Ali damals. „Deshalb war ich in den letzten Jahren viel unterwegs, habe gemeinsam mit Kreisverbänden zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zu verschiedenen linken Themen durchgeführt, war bei Demos und Aktionen der Seebrücke, Fridays for Future, Unteilbar, Black Lives Matter und Wir haben es satt.“
Noch im Juni 2023 hatte sie gemeinsam mit ihrem damaligen Co-Fraktionschef Dietmar Bartsch 2.500 Euro an sogenannte Seenotretter im Mittelmeer gespendet und die italienische Regierung als „neofaschistisch“ bezeichnet. Mohamed Ali erklärte, „alle Proteste gegen die Europäische Asylrechtsreform und gegen die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl“ zu unterstützen.
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Björn Harms
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