In Berlin sollen bis 2026 insgesamt 16 neue Flüchtlingsheime errichtet werden!
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Der Wohnungsmangel zieht sich quer durch die Bundesrepublik. Eine Wohnung oder gar ein Haus zu bauen, ist mittlerweile Luxus. Der Präsident des Zentralen Immobilien-Ausschusses, Andreas Mattern sagt: „Wer heute baut, geht bankrott“. Trotz dieser prekären Situation auf dem Wohnungsmarkt nimmt Deutschland weiter Flüchtlinge.

Eine Unterbringung von Flüchtlingen im Berliner Bezirk Reinickendorf.
Am Dienstag haben CDU und SPD nun die Zustimmung für die Errichtung von 6130 Plätzen auf 16 Standorten für Flüchtlingsheime in Berlin im Jahr 2025 und 2026 gegeben. Eine exklusive Liste der Standorte liegt der B.Z. vor. Die Container-Komplexe werden ein- bis dreistöckig sein und entweder als Wohnheime mit gemeinsamen Küchen und Sanitäranlagen oder als Mini-Apartments mit kleiner Küche für zwei Zimmer ausgeführt werden.
208,5 Millionen Euro für die Bau- und Mietkosten!
Die Bau- und Mietkosten werden derzeit auf etwa 208,5 Millionen Euro geschätzt. Die Investition in Container lohnt sich erst ab einer Nutzungsdauer von mindestens drei Jahren. Die maximale Laufzeit wird bis Ende 2030 oder sogar unbefristet angegeben. Aktuell sollen laut B.Z. Brachen, Park oder Bauplätzen genutzt werden. So soll etwa ein weiterer Teil des ehemaligen Flughafens Tegel für die Unterbringung von Flüchtlingen fungieren. Auch auf Parkplätzen sollen die Container-Wohnungen errichtet werden und die Flüchtlinge ihren Platz finden. Ende 2026 sollen mehr als 6000 weitere Flüchtlinge in diesen Standorten untergebracht werden.
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