Islamisten-Morddrohungen gegen FDP-Politiker: Keine Partei (bis auf eine) will ihn öffentlich unterstützen!
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FDP-Politiker Paul Bressel wird mit dem Tod bedroht und mit übelsten Beleidigungen überzogen. Er hatte Fußball-Nationalspieler Antonio Rüdiger für das Zeigen des sogenannten „Tauhid-Fingers“ kritisiert (NIUS berichtete). Radikale Islamisten wie die Terroristen des IS haben die Geste seit Jahrzehnten als Erkennungszeichen für sich gekapert.
Dennoch will ihm keine Partei den Rücken stärken oder die heftigen Beleidigungen und Bedrohungen geißeln – einzig die AfD.
Bressel bezeichnete das Symbol als „Islamisten-Gruß“ und sagte, Islamismus gehöre nicht zu Deutschland. Daraufhin bekam er nach eigener Aussage Hunderte Nachrichten voller Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen. Die Behörden ermitteln, wie sie gegenüber NIUS bestätigten.
Solidarität mit Bressel?
NIUS fragte alle im Bundestag vertretenen Parteien an, wie sie auf den Vorfall blicken, welche Rückschlüsse die Nachrichten gegen Bressel auf die Verbreitung radikaler Muslime und Islamisten in Deutschland zulassen und ob sie Bressel ihre Solidarität als Politiker aussprechen wollen.

Das Foto von Antonio Rüdiger, das die Debatte ausgelöst hatte.
Nicht die SPD, nicht die Grünen, nicht einmal die FDP nahm zu den Beleidigungen und Bedrohungen Stellung. Auch CDU, CSU und die Linke reagierten nicht. Einzig die AfD reagierte auf die Anfrage zu dem Fall, den das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern bestätigt und mitteilt, dass Ermittlungsverfahren in der Sache liefen.
AfD-Politikerin Beatrix von Storch sprach Bressel „uneingeschränkte Solidarität im Kampf für die Freiheit und gegen den Islamismus“ aus. Von Storch zu NIUS: „Mittlerweile muss jeder in Deutschland, der wie FDP-Mann Bressel berechtigte Kritik am Islamismus übt, mit massiven Morddrohungen rechnen. Jetzt rächt sich das jahrelange Verharmlosen des importierten Islamismus durch die Altparteien.“ Laut von Storch würde sich islamistische Parallelgesellschaften ausbreiten und „ihr Gift von Intoleranz und Gewalt“ verströmen. Auch kritisierte sie Rüdigers erhobenen Zeigefinger, sagte, Rüdiger habe in der Nationalmannschaft nichts verloren. „Wir müssen den sich ausbreitenden Islamismus überall in Deutschland bekämpfen – ob im Alltag, in Schulen und im Sport.“
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Julius Böhm
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