Joe Biden wird für die Demokraten zur Belastung: Der US-Präsident baut geistig zusehends ab
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Immer wieder sorgt Präsident Joe Biden mit verbalen Patzern und Gedächtnislücken für Schlagzeilen. Im Zuge der Ermittlungen in der Dokumentenaffäre – Biden hatte Geheimdokumente in seiner Garage gelagert – kamen weitere Aussetzer des Präsidenten an die Öffentlichkeit. Der Sonderermittler führte den Anführer der freien Welt in seinen Ausführungen regelrecht vor. Wie groß sind Bidens Chancen auf eine mögliche Wiederwahl angesichts dieser immer offener zutage tretenden Schwächen?
Der Präsident wird zur Gefahr für einen erfolgreichen Wahlkampf!
Die geistigen Aussetzer des Präsidenten sind keine neuen Erscheinungen, immer wieder sorgte Biden mit seinen verbalen Patzern und Gedächtnislücken für Gesprächsstoff und Spekulationen. Insbesondere seine jüngsten Verwechslungen von Staatsführern und historischen Ereignissen haben Zweifel an seiner geistigen Verfassung geweckt. In der eigenen Partei ist man alarmiert. Der Präsident wird zur Gefahr für einen erfolgreichen Wahlkampf.

Vor Journalisten beteuerte Biden, dass er mental topfit sei.
Besonders schlimm: Der geistige Abbau Bidens ist jetzt offiziell dokumentiert. Sonderermittler Robert Hur stellt Biden mit Blick auf seinen Geisteszustand ein vernichtendes Urteil aus. Sein Bericht attestiert, dass das Gedächtnis des Präsidenten „anscheinend erhebliche Einschränkungen aufweist“.
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Biden konnte sich nicht einmal an wichtige Details seiner eigenen Amtszeit als Vizepräsident erinnern, geschweige denn an den Zeitpunkt des Todes seines Sohnes Beau. Hur hatte in seinem Bericht zudem geschrieben, der heute 81-Jährige wirke wie ein „wohlmeinender, älterer Mann mit einem schlechten Gedächtnis“. Ein vernichtendes Urteil für einen Präsidenten.
Lange Liste an Aussetzern wird beinahe täglich skurriler
Die Liste der Aussetzer wird dabei immer länger und skurriler. Einige dieser Vorfälle brennen sich hierbei in das kollektive Gedächtnis der amerikanischen Wähler ein. Der Präsident wird zum Gespött. So hatte Biden beispielsweise bei einer Veranstaltung im September 2022 fälschlicherweise nach einem Abgeordneten in der Menge Ausschau gehalten, obwohl dieser kurz zuvor bei einem Autounfall tödlich verunglückt war.

Den chinesischen Präsidenten Xi Jinping verwechselte Biden mit dem bereits verstorbenen Staatschef Deng Xiaoping.
Der absurde Auftritt wird noch heute bei jeder Gelegenheit genüsslich von seinen Gegnern verbreitet. 2023 verwechselte Biden außerdem den chinesischen Präsidenten Xi Jinping öffentlich mit Deng Xiaoping, dem bereits 1997 verstorbenen chinesischen Staatschef.
Die Enthüllungen des Sonderermittlers kommen für die Demokraten zur Unzeit, da die Wähler zunehmend Bedenken über Bidens Eignung für das Präsidentenamt äußern. Auch unter seinen eigenen Anhängern wächst die Sorge, dass Biden nicht mehr in der Lage ist, erfolgreich die Amtsgeschäfte zu führen. Hinter den Kulissen wächst auch im Weißen Haus die Unruhe. Man fürchtet, dass Biden auf dem internationalen Parkett zur Blamage wird. Die Beliebtheitswerte sind ebenfalls im Keller. Gefühlt baut der Präsident jede Woche mehr und mehr ab.
Merkel wurde bei Biden zu Kohl
Diese Woche eilte Biden von Fauxpas zu Fauxpas. Seine neuesten Patzer, bei denen er François Mitterrand mit Emmanuel Macron und Helmut Kohl mit Angela Merkel verwechselte, sorgten nicht mehr nur für Heiterkeit, sondern regelrecht für Entsetzen. Den ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sisi machte Biden gestern dann kurzerhand zum Präsidenten von Mexiko.

Merkel oder Kohl? Da kann man schon mal durcheinanderkommen. (Undatiertes Archivbild)
Biden und das Weiße Haus gingen daraufhin in die Offensive. Zweifel an seinem Erinnerungsvermögen wies Biden entschieden zurück. Sein Gedächtnis sei „in Ordnung“, so der Präsident. Er pochte zudem darauf, dass er das Land wieder auf die Beine gebracht habe, erklärte Biden in einem kurzfristig anberaumten Krisenmodus-Statement. Seine Sprecherin, Karine Jean-Pierre, verwies darauf, dass der Präsident viele Personen treffe und Verwechslungen daher ein normales Phänomen seien.
Die öffentliche Wahrnehmung von Bidens geistigem Zustand schmälert indes seine Chancen auf eine Wiederwahl. Mehrere kürzlich veröffentlichte Umfrage ergaben, dass eine überwältigende Mehrheit der Wähler Bedenken hinsichtlich seiner geistigen und körperlichen Gesundheit hat.
Wird man Biden noch auswechseln?
Die große Frage bleibt: Werden sich die Demokraten doch noch kurzfristig dazu entscheiden, Biden auszuwechseln? Denn in seinem aktuellen Zustand wird es immer schwerer, sich vorzustellen, dass Biden erfolgreich über die Ziellinie im November läuft. Ein Name fällt dabei immer wieder als möglicher Ersatz für Biden: Michelle Obama.
Auf jeden Fall scheinen die Demokraten und deren Spender im Hintergrund Szenarien vorzubereiten, in denen Biden nicht mehr ins Rennen geht. Das Risiko, dass Biden gegen Donald Trump verliert, steigt mit jedem öffentlichen Auftritt des Präsidenten. Nicht alle in der Partei wollen dieses Risiko eingehen.
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Armin Petschner-Multari
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