Junge-Union-Chef Winkel: „Grüne und SPD haben keinen Bezug zur Arbeit“
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Da trifft einer einen Nerv: Johannes Winkel, Chef der Jungen Union, kritisiert SPD und Grüne für ihre entkoppelte Lebenswelt!
Bei Politiker beider Parteien falle ihm auf, „dass doch ein sehr geringer Bezug zu der arbeitenden Bevölkerung besteht, insbesondere bei den Grünen. Die haben auch biografisch überhaupt keine Erfahrung, wie es beispielsweise in der Industrie aussieht.“
Winkel selbst ist Volljurist, arbeitet bei einem Autozulieferer in Nordrhein-Westfalen in der Rechtsabteilung, wie er bei „Schuler! Fragen, was ist“ verriet. Chef der Jungen Union ist er ehrenamtlich, bekommt dafür „null Euro“. Winkel über seinen Job in der Industrie: „Das eröffnet ganz neue Perspektiven! Und dann schaut man auch mit einem ganz anderen Gefühl auf so manche Debatte, die in Berlin geführt wird. Also beispielsweise wurde mir immer gesagt: Was regst du dich wegen den Kernkraftwerken so auf, sind doch nur sechs oder sieben Prozent der deutschen Stromversorgung … Und dann habe ich mir gedacht: Ja, also sechs oder sieben Prozent würde ich jetzt jedenfalls gerne nehmen und nicht einfach abschalten!“

Johannes Winkel im Gespräch mit NIUS-Politik-Chef Ralf Schuler
Obwohl er gute Chancen gehabt hätte, vom Hörsaal direkt in den Plenarsaal einzuziehen, sagt er: „Ich glaube, man braucht eben dieses Realitätsbewusstsein. Und deswegen habe ich das jetzt überhaupt nicht als Nachteil gesehen, dass ich nicht unmittelbar von der Universität ins Mandat gegangen bin.“
Das ganze Interview finden Sie hier:
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Ralf Schuler
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