Katastrophale Zwischenbilanz nach einem Jahr Schwarz-Rot: Merz verliert Kanzlervergleich mit Scholz
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Ein Jahr nach dem Ende der Ampel fällt das Zwischenzeugnis für Kanzler Friedrich Merz (CDU) alles andere als hoffnungsvoll aus. Einer exklusiven INSA-Umfrage im Auftrag von Bild zufolge halten mehr Deutsche Ex-Kanzler Olaf Scholz (SPD) rückblickend für den besseren Regierungschef.
Nur 22 Prozent sagen, Merz mache seinen Job besser als Scholz. 35 Prozent finden dagegen, der SPD-Kanzler habe besser regiert. Ein Drittel der Befragten (33 Prozent) sieht keinen Unterschied.
Auch im direkten Ministervergleich schneidet Schwarz-Rot schwach ab. Lediglich zwei Ressorts werden positiver bewertet als unter der Ampel: Außenminister Johann Wadephul (CDU) liegt vor Annalena Baerbock (Grüne) – 29 zu 19 Prozent. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor Nancy Faeser (SPD) – 25 zu 20 Prozent.
Der Hammer: Der grüne Ex-Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck, schaurig-berühmt durch fatale Entscheidungen für deutsche Konjuktur und Unternehmen, wird deutlich besser bewertet als seine CDU-Nachfolgerin Katherina Reiche. Und auch alle anderen weiteren Ampel-Minister werden besser bewertet als das aktuelle Personal.

Bundeskanzler Merz (CDU) beim Staatsbesuch in Indien ...

... viele Deutsche wünschen sich Aktentaschen-Kanzler Olaf Scholz (SPD) zurück.
Die Befragten sehen nach einem Jahr Schwarz-Rot die früheren Ampel-Minister vorne:
Finanzen: Lindner vor Klingbeil (24 Prozent zu 22 Prozent)
Wirtschaft: Habeck vor Reiche (27 Prozent zu 19 Prozent)
Arbeit: Heil vor Bas (24 Prozent zu 14 Prozent)
Gesundheit: Lauterbach vor Warken (23 Prozent zu 17 Prozent)
Justiz: Buschmann vor Hubig (16 Prozent zu 10 Prozent)
Verkehr: Wissing vor Schnieder (17 Prozent zu 11 Prozent)
Bau: Geywitz vor Hubertz (16 Prozent zu 10 Prozent)
Etwas freundlicher fällt das Urteil nach Themenfeldern aus. Schwarz-Rot wird eine Verbesserung bei Verteidigung (32 Prozent sehen Fortschritte) und bei der Begrenzung der Migration (30 Prozent) zugeschrieben. Bei zentralen Wirtschaftsfragen jedoch – Konjunktur, Bürokratieabbau, Steuerentlastung – trauen die Bürger der früheren Ampel mehr zu.
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