Klima-Kompetenz-Klatsche: Die Gründe für den Grünen-Absturz in Bremen
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- Bremen-Wahl: Nur magere 12 Prozent für die Grünen
- Bürger glauben nicht an Klima-Kompetenz der Grünen
- In jeder Altersgruppe Stimmen verloren
Das Selbstverständnis der Grünen lautet: Wir sind DIE Partei für Klima- und Öko-Fragen! Blöd nur, wenn die Wähler das anders sehen …
Bodenlandung in Bremen: Nicht nur das Stimm-Ergebnis der Grünen ist katastrophal (12,0 Prozent, 5,4 Prozentpunkte weniger als 2019), sondern auch Aussagen der Wähler über die Partei. Wie eine Infratest dimap Umfrage im Auftrag der ARD zeigt, schreiben nur 37 Prozent der Wähler den Grünen eine Kompetenz in der Kategorie Klima- und Umweltpolitik zu. Das sind 24 Prozentpunkte weniger als noch 2019.
Bitter für die Bremer Grünen: Die Wahlklatsche ist auch eine Quittung für den Ampel-Kurs. 81 Prozent der Befragten sagen, die Heizungspläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck überforderten die Bürger.
Die weiteren Werte zeichnen auch kein gutes Bild: Allein 7 Prozent sprechen die Grünen im Bereich der Finanz-/ und Bildungspolitik Kompetenz zu. In Sachen von Verkehrspolitik kriegt die Partei der Lastenfahräder und Autoverbotszonen noch 15 Prozent zugesprochen. In allen Bereichen mit Verlust.
Grünen verliert die Jugend
Mindestens genauso bitter für die Grünen, die sich als Zukunftspartei sehen: Die Jugend wählt auch immer weniger grün. Unter 16-24 Jährigen verlieren die Grünen demnach 14 Prozent und damit überproportional viel im Gegensatz zu anderen Altersgruppen. Bei sehr jungen Menschen, die zum Teil zum ersten Mal wählen durften, ist vor allem die FDP überdurchschnittlich stark – ein Phänomen, das sich schon bei der Bundestagswahl 2021 gezeigt hatte.
Bemerkenswert: Die Grünen bei KEINER Altersgruppe Zugewinne verzeichnen.

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