Koalitionskrach wegen Asyl-Politik! Nehmen Faeser und Baerbock hier schon Abschied voneinander?
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Es ist das Gegenteil einer Foto-Love-Story. Das offenkundige Ende einer Liebe in Bildern ...
Heute im Bundestag. Bei Spitzenpolitikern von SPD und CDU ist plötzlich eine auffällige Nähe zu erkennen, als würde man gemeinsam etwas aushecken. Bei den Grünen hingegen: müde Gesichter, Abgeschlagenheit, Frust. Der Migrationsstreit der vergangenen Tage hat tiefe Spuren hinterlassen und die Verhältnisse von Freund, Feind, Parteifreund offenbar neu geordnet. Betrachtet man die Bilder, so stehen die Zeichen auf Ende: Ende der Ampel. Ende im Streit, der spätestens seit dem Messer-Terror von Solingen (drei Tote) entbrannt ist.
Es scheint offensichtlich, dass Bundeskanzler Olaf Scholz realisiert hat: Die Grünen werden ihn mit ihrer harten Haltung gegen jegliche signifikante Zurückweisung von illegalen Migranten mit in den Abgrund reißen. Scholz ist inzwischen einer der unbeliebtesten Politiker des Landes. Alles deutet darauf hin, dass der Kanzler eine dramatische Wende plant: Grenzen zu, Zurückweisung von fast allen Migranten. Das wäre wohl ein Segen für Deutschland, aber untragbar für die Grünen. Es würde das Ende der Ampel-Koalition bedeuten.
NIUS erzählt die Geschichte einer zerrütteten Koalition in Bildern:

Eine Allianz, die vor kurzem noch undenkbar schien. Bundeskanzler Olaf Scholz scherzt mit den schwarzen Migrations-Hardlinern Thorsten Frei und Alexander Dobrindt. Nancy Faeser, die Herrin der Grenzen, plötzlich Seite an Seite mit den Unions-Männern, denen sie bis vor kurzem noch hochnäsig erklärte, warum man die deutsche Grenze nicht schließen kann. Auch der Opportunist Lauterbach, immer ein zuverlässiger Indikator für wechselnde Mehrheiten, wendet sich dem neuen Bündnis aus SPD und CDU zu.

Eine Geste wie ein Abschied. Innenministerin Nancy Faeser hält gönnerhaft den Arm von Außenministerin Annalena Baerbock, der Grünen Frontfrau der unkontrollierten Massenmigration. Fast scheint es so, als wollte Faeser sagen: Wir haben es versucht, Annalena, es hat halt nicht funktioniert. So sieht das Ende politischer Allianzen aus ...

Eben noch Widersacher, nun gemeinsame Lacher. Nancy Faeser scherzt ausgelassen mit CDU-Mann Thorsten Frei und CSU-Strippenzieher Alexander Dobrindt, die beide das individuelle Recht auf Asyl abschaffen wollen. Noch vor wenigen Tagen wäre solche politische Nähe undenkbar gewesen.

Deutschland statt Ampel? Wir sehen den Schwarzen Merz, den Roten Scholz, den Gelben Lindner. Alle drei sind (neuerdings) für harte Zurückweisung an der deutschen Grenze. Alle drei sind nur noch genervt von den Grünen. Schmieden sie in diesem Moment den Pakt, der die Koalition sprengt?

Finanzminister Christian Lindner bei bester Laune, witzelnd mit dem Bundeskanzler. Man meint ihnen schon eine gewisse Erleichterung anzumerken, so als wären Jahre eines grünen Alptraums bald vorbei.

Auf der Regierungsbank sitzt Robert Habecks Staatssekretärin Franziska Brantner, in ihrem Blick auf Christian Lindner ist nicht mal mehr ein Rest von Allianz und Zusammenarbeit übrig. Lindner präsentiert einen Haushalt, der die Schuldengrenze einhält, wofür die Grünen ihn hassen.

Pro Jahr gibt Annalena Baerbock 136.000 Euro für Schminke aus, und doch sieht man in ihrem Gesicht nur noch die Strapazen der letzten Tage, das Ringen, ob man nicht doch noch irgendwie einen Asylkurs findet, der den Grünen Machterhalt, Privilegien und eben jene Make-up-Budgets sichert. Doch Baerbock scheint auf der Botschafter-Konferenz, auf der sie als Gastgeberin auf der Bühne sitzt, am Ende mit den Nerven. Sie weiß: Die grüne Ideologie der unbegrenzten Massenmigration geht unter – und es gibt nichts, was sie noch dagegen tun kann.
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