Kolumnist Martenstein über die Kostenexplosion der Energiewende: „Realismus ist vollkommen verloren gegangen“
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Die grüne Energiewende der Ampel-Regierung verlangt den Menschen immer mehr ab. Bis zu 800 Euro mehr kostet das Vorhaben jede Familie im Jahr. Insgesamt rechnet die Bundesnetzagentur mit bis zu 500 Milliarden Euro zusätzlichen Kosten für den Netzausbau nur bis 2030. Zahlen, deren Dimensionen für den normalen Menschen schwer begreiflich sind.
Hier offenbaren Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller und seine Stellvertreterin Barbie Kornelia Haller die wahren Kosten der Energiewende:
Kolumnist Harald Martenstein ordnet sie im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ ein: „500 Milliarden, das ist ein bisschen mehr als ein Jahres-Etat im Bund“. Und das sei nur ein kleiner Teil der Kosten insgesamt. „Wir haben ja noch überhaupt nicht über den Ausbau der Ladesäulen gesprochen, der auch dringend aussteht.“
Erst Haushalts-Krise, jetzt Energiekosten-Explosion
Erst das 60 Milliarden-Loch im Haushalt, nun der nächste Schock. „Und wir müssen das im Kontext betrachten, der anderen gigantischen Aufgaben, die wir uns teils selbst aufgehalst haben“, so der Kolumnist und Autor im NIUS-Talk. Die Kosten für die darniederliegende Infrastruktur, die Zahlungen an die Ukraine, das marode Schulsystem und „die Migration, die mit etwa 50 Milliarden pro Jahr“ beziffert wird.
„Das, was wir im Moment vor uns sehen, ist eine Regierung, die vollkommen den Kontakt zur Realität verloren hat“, analysiert Martenstein. Jetzt müsste es einen Plan geben, sollten Prioritäten gesetzt werden. Welche der Aufgaben könnte man beiseitelassen?

Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
„Ich sehe drei Wege“. Der erste sei eine extreme Besteuerung der Leute, sodass kaum etwas von ihren Einkünften übrigbleibt. Der zweite eine extrem hohe Besteuerung der Unternehmen, sodass sich Unternehmertum in Deutschland nicht mehr lohnt und das dritte eine so hohe Verschuldung, „dass kommende Generationen keine Sonne mehr am Horizont sehen.“ Im wahrsten Sinne des Wortes: Düstere Aussichten.
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
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