Kostenbelastung für Rentner durch Kranken- und Pflegeversicherung steigt deutlich
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Den deutschen Rentnern laufen die Rentenzusatzkosten davon.
Während die durchschnittlichen Jahresrenten von 2010 (9.051,35 Euro pro Jahr) bis 2023 (13.554,26 Euro) um etwa 50 Prozent stiegen, erhöhten sich im gleichen Zeitraum die Beiträge für die Krankenkasse von durchschnittlich 1.348,65 Euro jährlich um fast 62 Prozent auf 2.183,59 Euro jährlich. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung von Finanzstaatssekretärin Sarah Ryglewski (SPD) an den AfD-Abgeordneten Norbert Kleinewächter hervor, die NIUS vorliegt.
„Für viele ältere Menschen unbezahlbar“
Noch drastischer erhöhten sich laut Bundesregierung im gleichen Zeitraum die Jahresbeiträge zur Pflegeversicherung. Wurden hier 2010 noch durchschnittlich 176,50 Euro fällig, so waren es 2023 bereits 437,12 Euro jährlich, ein Anstieg um 247 Prozent. Ein Zustand, der für Kleinewächter nicht akzeptabel ist, denn „verbunden mit den steigenden Kosten für Energie und Lebensmittel wird der Alltag für viele ältere Menschen so unbezahlbar.“
Das sei ein „sozialpolitisches Totalversagen“, so der Abgeordnete. Es werfe die Frage auf: „Wo bleibt das ganze Geld?“ Ein Teil, so Kleinewächter, versickere in den üppigen Unterstützungs-Töpfen für Migranten und Bürgergeldempfänger. „Diese Zweckentfremdung von Geldern für Menschen, die oftmals nie Beiträge gezahlt haben, grenzt an Veruntreuung. Das muss sofort beendet werden!“
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Ralf Schuler
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