Lang und Frei liefern sich Renten-Zoff bei Maischberger
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Heftige Diskussion am Abend bei Maischberger: Ex-Grünen-Chefin Ricarda Lang und Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) gerieten wegen eines CDU-Vorstoßes aneinander.
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte am Vortag eine „Aktivrente“ vorgeschlagen, um Rentner zum Weiterarbeiten zu motivieren.
Lang kommentiert scharf: „Bei Carsten Linnemann macht mir Sorgen, dass er morgen sagt, die Kinder im Land müssen mehr arbeiten.“ Sie setzt nach: „Wenn man das Konzept Rente nicht verstanden hat, dann sollte man vielleicht auch nicht darüber reden!“
Frei verteidigt den Parteikollegen: „Wir wollen Rentnern die ersten 2000 Euro im Monat steuerfrei stellen.“ Niemand solle gezwungen werden, es gehe um Anreize für freiwillige Arbeit.
Lang lässt nicht locker: Die Union tue so, als sei Deutschland „faul“. Dabei seien „vier von fünf Menschen, die arbeiten können, tätig. Wir sind trauriger Spitzenreiter bei unbezahlten Überstunden.“
Sie fragt: Ist jetzt ihr Ziel, dass Leute Vollzeit arbeiten und daneben noch dauerhaft Überstunden machen müssen?
Frei behauptet: Jeder, der Vollzeit arbeitet, hat so viel Geld, dass er davon leben kann.
Lang: Das ist schlichtweg nicht die Wahrheit.
Frei: Es gibt nicht nur Menschen, die einen zweiten Job haben, weil sie ansonsten nicht über die Runden kämen. Es gibt auch Leute, die machen das, weil sie gerne mehr arbeiten und weil sie sich gerne einen weiteren Urlaub gönnen ...
Schlusspunkt der Debatte: Ein unendlich genervter Blick von Ricarda Lang.
Hier der Wortwechsel zum Anschauen:
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