Linken-Chef: Wagenknecht-Partei muss „deutlich rechts“ sein, um Erfolg zu haben
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Sahra Wagenknecht wird am heutigen Montag ihr neues Partei-Projekt vorstellen. Der Linken-Vorsitzende Martin Schirdewan meint, nur mit einer Positionierung im rechten Parteispektrum könne das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) Erfolg haben.
Keine Konkurrenz für Linke?
„Wenn Sahra Wagenknecht mit ihrem Projekt Erfolg haben will, wird sie sich deutlich rechts aufstellen müssen“, sagte Schirdewan der Augsburger Allgemeinen (Montag). „Und alle Zeichen deuten darauf hin, dass sie genau das zu tun beabsichtigt.“ Das sei keine Konkurrenz für die Linke, sondern für andere, sagte Schirdewan, ohne eine Partei explizit zu nennen. „Eine linke Partei muss Menschen solidarisch zusammenführen und sie darf sie niemals gegeneinander ausspielen.“

Der Linken-Bundesvorsitzende Martin Schirdewan
Die Neugründung sei für die Linke auch eine Chance, sagte Schirdewan. „Die Linke wird als die Partei, die Gerechtigkeit, friedliche Konfliktlösung, sozialen Klimaschutz und klare Kante gegen Rechts vertritt, wieder klar erkennbar. So kann Die Linke wieder erfolgreich werden.“

Die bisherige Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali folgt Wagenknecht zum neuen Bündnis.
Wagenknecht will ihr neues politisches Projekt am Montag vorstellen. Das Bündnis ist zunächst als Verein organisiert, dient aber wohl zur Vorbereitung einer eigenen Partei. Neben Wagenknecht haben sich für die Präsentation des neuen Bündnisses am Montag mehrere Mitstreiter angekündigt. Auf dem Podium soll unter anderem die bisherige Co-Vorsitzende der Linksfraktion Amira Mohamed Ali sitzen.
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