Lufthansa statt Luftwaffe: Peinlich-Baerbock behauptet, dass wir kein Militärflugzeug schicken können
Lufthansa statt Luftwaffe: Wie Baerbock erklärt, dass wir keine Flugzeuge nach Israel schicken können
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Peinlich-Auftritt von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) im ZDF-heute-journal!
Als Moderator Christian Sievers am Dienstagabend von der Ministerin wissen will, warum andere Ländern ihre Landsleute mit zivilen und Militärmaschinen ausfliegen, nur Deutschland nicht, holt Baerbock zu einer umständlichen Erklärung aus:
„Wir waren auch sofort mit dem Krisenstab dran, zu priorisieren, wen können wir als Erstes rausholen. Andere Länder haben nicht so viele Staatsangehörige dort, bei uns sind es mehr als 100.000, und deswegen haben wir priorisiert. Wir hatten etliche Schulklassen vor Ort, also Kinder, Jugendliche ohne Eltern, dass wir die als allererstes rausholen können. Einige zum Beispiel über Jordanien. Wir haben unverzüglich mit den deutschen Airlines gesprochen, dass sie ihre Flugverbindungen wieder aufnehmen.“

Donnerstag und Freitag werden jeweils vier Lufthansa-Flüge aus Israel nach Deutschland gehen.
Sievers, selbst lange Israel-Korrepondent des ZDF und ein Kenner der Region, hakt nach: Aber warum schickt Deutschland keine Militärmaschinen?
„Weil wir angesichts der Situation, dass wir viel, viel mehr Menschen herausholen müssen, können wir nicht eine Militärmaschine schicken“, sagt Baerbock, während Sievers seine Verständnislosigkeit zu verbergen sucht.
Baerbock: „Deswegen haben wir uns zuerst um Kinder und Jugendliche gekümmert, die ohne Eltern da waren. In so einer Situation muss man angesichts der Zahlen Prioritäten setzten.“
Lufthansa statt Luftwaffe. Das versteht kein Mensch. Der Moderator auch nicht und bringt es auf den Punkt: „Verzeihung, Sie sagen: Sie müssen so viele rausholen, und deshalb können Sie gar nicht so richtig anfangen, was zu tun?“

Im Gespräch um die Frage nach dem Einsatz von Bundeswehrmaschinen: Außenministerin Annalena Baerbock versucht sich herauszuwinden.
Jetzt will Baerbock die Sache unbedingt noch zurechtrücken. Doch es wird nicht besser:
„Wir haben priorisiert und angefangen bei den Kindern und Jugendlichen. Einige wurden über Island ausgeflogen, andere sind mit dem Bus nach Jordanien gebracht worden. Von dort ausgeflogen. Wir haben mit den unterschiedlichen Charter-Gesellschaften gesprochen, dass die ihre Ticket-Buchungen umbuchen über andere Länder. Und wir sind mit Hochdruck dran, dass die deutschen Airlines wieder fliegen.“
Lesen Sie auch: Sonderflüge der Lufthansa: Deutsche werden aus Israel geflogen
ZDF-Mann Sievers fasst es nicht und Baerbocks Ausflucht noch einmal korrekt zusammen: „An den Einsatz der Bundeswehr ist nicht gedacht. Korrekt?“
Jetzt schaltet Baerbock in den Stur-Modus: „Wir haben Evakuierungsflüge mit anderen Fluggesellschaften auf den Weg gebracht. Durch die Krisen-Hotline konnten sich diejenigen, die am Flughafen sind, bei uns melden und haben da Flugverbindungen vermittelt. Man musste dann umsteigen bei einigen Strecken. Ich verstehe, dass das eine furchtbare Situation ist. Aber wenn Sie hunderttausend Anrufe gleichzeitig haben, dann müssen Sie priorisieren, wo Sie anfangen. Und das Effizienteste war es für uns, die Ticketverbindungen direkt dann zu buchen und bei anderen Airlines mitzufliegen, als die Option, die Sie jetzt dargestellt haben.“

Lufthansa-Chef Carsten Spohr und Annalena Baerbock haben sich auf die Sonderflüge geeinigt.
Am Ende streckt auch Sievers die Waffen, entlässt Baerbock mit der Botschaft: Weil es so viele Gestrandete gibt und so dringend ist, schickt Deutschland keine eigenen Flugzeuge. Und es bleibt die Frage, ob es schlichtes Versagen des Auswärtigen Amtes war, ob die Maschinen nicht fliegen oder gar niemand auf die Idee gekommen ist, die eigenen Landsleute auszufliegen.
In jedem Falle ist es peinlich …
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Ralf Schuler
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