Markus Söder mit 83,6 Prozent als CSU-Chef im Amt bestätigt
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Mit 83,6 Prozent ist Markus Söder erneut als CSU-Chef wiedergewählt worden. Bayerns Ministerpräsident erhielt bei der Abstimmung ohne Gegenkandidaten auf dem Parteitag in München 531 von 635 gültigen Stimmen.

Hat er sich mehr erhofft? Mutmaßlich kurzes Bedrücken bei der CSU-Führung bei der Verkündung des Ergebnisses
Auf dem CSU-Parteitag in München hielt der alte und neue Parteichef zuvor eine ausführliche Rede zur Lage des Freistaats. „Wir werden angegriffen wie nie. Unser Wohlstandsmodell, unser Sozialstaatsmodell, unser Demokratiemodell. Es ist Zeit, uns zu wehren“, sagte der bayerische Ministerpräsident in seiner rund 75-minütigen Grundsatzrede. „Vieles steht auf tönernen Füßen. Was früher unbestreitbar war, das wackelt heute.“ Die Politik müsse die Ängste der Menschen vor Abstieg, Altersarmut und einer unsicheren Zukunft ernst nehmen.

Standing Ovations gab es von Hunderten Delegierten
Söder sieht Verbrenner-Durchbruch als seinen Verdienst
Am Donnerstag verkündete CSU-Politiker Manfred Weber, dass man das Verbrenner-Aus in Teilen zurücknehmen werde (NIUS-Analyse hier). Auf dem Parteitag erklärte Söder, dass dies insbesondere auf sein Wirken hin geschah. „Brüssel bewegt sich. Das ist eine sehr gute Entscheidung. Und wenn wir jetzt alle zusammen helfen, dann schaffen wir es am Ende auch, dass wir natürlich mehr Elektro sehen, aber dass auch der Verbrenner eine Zukunft hat.“ Der Verbrenner sein ein „Symbol für Wohlstand, aber auch ein Symbol für Freiheit. Wir brauchen eine Abkehr vom Kurs dieser reinen, starren Green–Deal-Ökologie und -Ideologie in Europa“, sagte Söder.
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