Mehr als zwei Angriffe pro Tag: Zahl der Messerattacken an deutschen Bahnhöfen steigt rasant
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Die Zahlen sind erschreckend: Durchschnittlich kommt es an deutschen Bahnhöfen zu mehr als zwei Messerattacken pro Tag. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Zahlen um knapp 43 Prozent. Mehr als 50 Prozent der Tatverdächtigen haben keinen deutschen Pass.
Die Zahl der Messerangriffe an deutschen Bahnhöfen steigt weiter rasant. Von Januar bis August 2023 stellte die Bundespolizei 527 Gewaltdelikte fest, bei denen ein Messer eingesetzt wurde. Das ist ein Anstieg von knapp 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2022 stellten die Beamten im selben Zeitraum 370 solcher Delikte an sogenannten Bahneinrichtungen fest.

Am Hamburger Hauptbahnhof werden Personen kontrolliert
Die Zahlen stammen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Hess, über die die Junge Freiheit berichtete. Betrachtet man das Vor-Corona-Jahr 2019, haben sich die Zahlen sogar mehr als verdoppelt. Von Januar bis August 2019 registrierte die Bundespolizei 255 Straftaten, bei denen an Bahneinrichtungen ein Messer eingesetzt wurde.
Mehr als 50 Prozent der 527 Messer-Delikte in diesem Jahr ordnete die Bundespolizei Tatverdächtigen zu, die keinen deutschen Pass besitzen. Ausländer machen aber nur knapp 15 Prozent der Bevölkerung aus. Sie sind damit in der Statistik deutlich überrepräsentiert. Am häufigsten fielen dabei Syrer auf, gefolgt von Polen, Marokkanern und Türken. Unter dem Begriff „Bahneinrichtungen“ versteht die Bundespolizei in ihrer Definition Bahnhöfe, Haltestellen, Bahnhofsvorplätze und anliegende Straßen.
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