Merz-Attacke auf Arbeitnehmer in Davos: „Deutsche sind es gewohnt, 200 Stunden weniger zu arbeiten als unsere Schweizer Kollegen“
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Im Anschluss an seine Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Kanzler Merz auch zur innenpolitischen Lage Stellung genommen und dabei ernüchternde Befunde geliefert.
Zwar gebe es „eine ganze Reihe von CEOs hier, die Deutschland als wichtigsten Standort für Investitionen ansehen“, zugleich räumte Merz ein, dass die wirtschaftliche Realität hinter den Erwartungen zurückbleibe. Das aktuelle Wachstum von 0,2 Prozent sei „natürlich nicht zufriedenstellend“.

Merz sprach am Donnerstagvormittag in Davos.
Als zentrales Problem nannte der Kanzler die Produktivität. „Wir sehen vor allem eine große Hürde, und das ist die Produktivität“, sagte Merz und verwies dabei auf die Arbeitszeit: „Die Deutschen sind es gewohnt, 200 Stunden weniger zu arbeiten als unsere Schweizer Kollegen.“ Eine direkte Konsequenz oder geplante Reformschritte ließ er jedoch offen.
Zum Thema Energiepolitik sagte Merz, der Ausstieg aus der Kernkraft sei eine „endgültige Entscheidung“, die nicht mehr rückgängig gemacht werden könne.
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