Nach „Kackhaufen“-Entgleisung: Riesen-Shitstorm gegen die SPD
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Die SPD hat mit einem Social-Media-Post einen handfesten Shitstorm ausgelöst. In einem auf Instagram veröffentlichten Diagramm bezeichnete die Partei von Vize-Kanzler Lars Klingbeil die AfD mit einem Kackhaufen-Emoji – und damit faktisch auch deren Wähler.
Kaum eine Partei spricht so viel von „Hass und Hetze“ – nun setzt sie selbst auf einen entmenschlichenden Vergleich. Unter der Überschrift „Welche Partei kann soziale Gesundheit?“ griff die SPD auf Daten der Forschungsgruppe Wahlen zurück. Doch statt nüchtern die Statistik zu präsentieren, markierte die SPD die größte Oppositionspartei mit dem Emoji eines Kothaufens, um sie und ihre Wähler zu diffamieren. Der SPD-Post ist vom 27. September, seither tobt deswegen das Netz.
NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt kritisiert eine „Entmenschlichung der Opposition“. Der Tweet erhielt über 12.000 Gefällt-mir-Angaben.
„In analer Phase eines Dreijährigen stecken geblieben“
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: In den Kommentarspalten wird der Post als „infantil“ und „respektlos gegenüber Millionen Wählern“ bezeichnet. Eine X-Nutzerin schreibt: „Viele Linke sind in der analen Phase eines Dreijährigen stecken geblieben“.

Hatte die SPD mit so viel Widerspruch gerechnet? (Screenshot: X)
Übrigens: Im Jahr 1985 berichtete der Spiegel über eine Studie, die in Deutschland eine anale Fixierung weit verbreitet sieht. Ist es das, was die SPD hier antreibt?
„Von der einst stolzen Arbeiterpartei“ sei nichts mehr übrig geblieben, stellt ein User fest – und gibt zu erkennen, dass Willy Brandt und Helmut Schmidt sich für die heutige SPD geschämt hätten.

Willy Brandt und Helmut Schmidt – SPD einer anderen Zeit.
Das Novo-Magazin findet, die Fäkalaktion zeige vor allem, „wie infantil die SPD ist“.

Das autoritätskritische Novo-Magazin äußert sich kritisch. (Screenshot: X).
Ein anderer argumentiert, die SPD sei dem Untergang geweiht. „Der Malocher wird sehr bald breitflächig erkennen, wer ihn veräppelt.“ Ob er das nicht längst schon tut?

Die SPD hat diesem Nutzer nach ihren Markenkern verloren. (Screenshot: X)
Andere sind weniger empört, aber belustigt:

Laut diesem User hat die SPD die Hosen voll. (Screenshot: YouTube)
Der folgende Account kommentiert ironisch, die SPD „ist momentan ohnehin mit ihrem freien Fall beschäftigt“.

Auch hier sieht man die SPD im Niedergang.
Die SPD kommt aktuell noch auf rund 15 Prozent.

Der Wissenschaftsblog Science Files sieht infantile Zurückgebliebenheit: „Das, was früher einmal Sozialdemokraten waren, sind heute infantile Rotzlöffel, deren intellektuelle Entwicklung im vorpubertär-kleinkindlichen Stadium arretiert wurde.“
Ob die Strategie der pausenlosen Diffamierung überhaupt wirkt, ist ohnehin fraglich. Zuletzt baute die AfD ihren Vorsprung zur CDU um drei Prozentpunkte aus – ein Rekordwert.
Das Ganze war auch Thema bei NIUS Live:
Wie die SPD die AfD verbieten will: Zwei von drei Hürden sind praktisch schon überwunden
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