Nächste Umfrage-Klatsche: Nur noch 13 Prozent würden die Scholz-SPD wählen
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Noch im Juli hatte Kanzler Olaf Scholz angekündigt, die AfD in den Umfragewerten halbieren zu wollen. Nun aber hat sich die SPD halbiert. Nur noch 13 Prozent würden sie bei der Bundestagswahl wählen – ein historischer Tiefstand für die Sozialdemokraten.
Laut der jüngsten Insa-Umfrage für die Bild am Sonntag käme die Union auf 30 Prozent. Dahinter folgt die AfD mit 22 Prozent. Platz 3 teilen sich die Grünen und die SPD mit 13 Prozent. Zuletzt standen die Sozialdemokraten im April 2021 bei einem vergleichbar schlechten Wert (14 Prozent).
Die FDP liegt bei 5 Prozent und müsste um den Einzug in den Bundestag fürchten. Die Ampel kommt derzeit zusammen auf nur noch 31 Prozent. Für das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ würden sich laut Insa-Befragung rund 7 Prozent der Wähler entscheiden. Freie Wähler (3 Prozent) und Linkspartei (3 Prozent) kämen nicht in den Bundestag.

Sonntagsfrage Bundestagswahl (Quelle: Deutschland wählt)
Proteste gegen AfD schaden der Partei in den Umfragen nicht
Die Befragung fand vom 15. bis 19. Januar statt und damit nach der Veröffentlichung des Rechercheportals Correctiv über ein privates Treffen in Potsdam, bei dem AfD-Politiker und CDU-Mitglieder teilgenommen hatten. Im Anschluss daran gingen in zahlreichen Städten Zehntausende gegen die AfD auf die Straße.
Im Juli 2021 hatte Scholz in der Bild angekündigt, die AfD in den Umfragewerten von rund 19 Prozent von 10,3 Prozent drücken zu wollen. Mit dieser Zahl zog die Partei 2021 in den Bundestag ein. Er wolle Politik machen, „bei der die Bürgerinnen und Bürger für sich genügend Gründe haben, an eine gute Zukunft zu glauben“, hatte er damals versprochen.
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