Nächstes Bundesland mit Umfrage-Hammer: AfD im Nordosten bei 37 Prozent
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In Mecklenburg-Vorpommern kommt die AfD laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der Ostsee-Zeitung auf 37 Prozent und wäre damit klar stärkste Kraft im Land. Auch in Sachsen-Anhalt liegt die AfD derzeit bei 39 Prozent. In beiden Ländern stehen in diesem Jahr Landtagswahlen an.
Komplett abgeschlagen rangiert in Mecklenburg-Vorpommern dahinter die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mit 23 Prozent. Die CDU erreicht 13 Prozent, die Linke 11 Prozent. Grüne (4 Prozent) und FDP (2 Prozent) würden den Einzug in den Landtag derzeit verpassen, das BSW bangt bei fünf Prozent.
CDU schließt ein Bündnis mit der AfD aus
Die Zahlen würden die Regierungsbildung erheblich erschweren. Für eine Fortsetzung von Rot-Rot würde es bei diesen Zahlen nicht mehr reichen. Politologe Wolfgang Muno von der Universität Rostock sieht rechnerisch nur eine Koalition aus SPD, Linken und CDU mit Mehrheit. Ein Bündnis von CDU und AfD schließt die CDU weiterhin kategorisch aus.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig redet sich das schwache Ergebnis der SPD konsequent schön.
Seit Februar 2025 hat die AfD im Land deutlich zugelegt – von 29 auf nun 37 Prozent. AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm spricht bereits von einer möglichen „Alleinregierung“.
Die SPD verlor im Vergleich zum Jahresbeginn zwei Punkte. Ministerpräsidentin Schwesig betonte, die Entwicklung zeige im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verbesserung. Die CDU wertet die Umfrage als Momentaufnahme, die Linke warnt vor den politischen Folgen eines weiteren AfD-Zuwachses.
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