„Oppositionsideechen“ – Scholz lehnt Vertrauensfrage trotz schlechter Wahlergebnisse ab
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Bundeskanzler Olaf Scholz verzichtet trotz schlechter SPD-Wahlergebnisse auf die Vertrauensfrage. Das sei ein „Oppositionsideechen“, sagte er im Sommerinterview mit dem ZDF.
Trotz schlechter Wahlergebnisse, schlechter Umfrage-Werte und mieser Stimmung zeigt sich Kanzler Scholz dieser Tage erstaunlich optimistisch, erklärte im Interview mit dem Tagesspiegel, er rechne „fest damit, dass die SPD und ich 2025 ein so starkes Mandat bekommen, dass wir auch die nächste Regierung anführen werden“.
Im ZDF-Sommerinterview erklärte er, er lehne es trotz der historisch schlechten Wahlergebnisse für die SPD in Thüringen und Sachsen ab, die Vertrauensfrage zu stellen und wolle weiter im Amt bleiben.

Diana Zimmermann, Leiterin des ZDF-Hauptstadtstudios, spricht mit Bundeskanzler Olaf Scholz beim ZDF-Sommerinterview vor dem Einstein-Haus.
„Das ist doch ein kleines Oppositionsideechen, dass man mal immer so alle drei Wochen dieses Wort sagt. Die Regierung hat eine Mehrheit.“
Auch bekräftigte Scholz erneut den Willen, die Regierung auch nach den nächsten Wahlen weiterzuführen. Er wolle alles dafür tun, „um bei der nächsten Bundestagswahl ein starkes Mandat zu kriegen. Wir haben das ja schon mal geschafft.“

Scholz bezeichnet die SPD als „kampferprobte Partei“.
Die SPD bezeichnete Scholz als „kampferprobte Partei“. Er habe trotz Kritik aus der SPD-Fraktion das Gefühl, „dass wir alle zusammenhalten.“
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