Peinlicher Wahlkampf-Moment: Scholz dreht Kopf weg, als Faeser ihn küssen will
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Wahlkampf-Panne im hessischen Baunatal!
Zwei Wochen vor der Landtagswahl war Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zusammen mit der Spitzenkandidatin Nancy Faeser nach Hessen gereist, um auf Stimmenfang zu gehen.
Er hielt natürlich eine Rede und warb unter anderem für mehr Windräder in Hessen. „Was ich mir noch wünsche, und das will ich ausdrücklich sagen, ein bisschen mehr Windkraft in Hessen“, sagte der Bundeskanzler.
Dann der Peinlich-Moment des Abends! Olaf Scholz dreht sich weg, als Faeser ihm einen Kuss auf die Wange geben will.

Peinliche Bilder, die Faeser im Wahlkampf überhaupt nicht gebrauchen kann.
Natürlich wurde der kurze Augenblick schnell überwunden und die Genossin und der Genosse lächelten wieder für die rund 200 SPD-treuen Besucher, laut BILD-Zeitung vorwiegen männliche Rentner.

In allen anderen Momenten unterstütze der Bundeskanzler seine Hessen-Kandidatin nach all seinen Möglichkeiten.
Scholz will Energiewende weiter vorantreiben
Vor dem kleinen Publikum betonte Scholz die Relevanz der Energiewende: „Wenn wir billigen Strom haben wollen, wenn wir Wasserstoff einsetzen wollen, wie das in zehn, zwanzig Jahren ganz allgemein verbreitet sein wird, dann müssen jetzt die Entscheidungen getroffen werden für das Wasserstoffnetz, was wir machen.“ Aber dann müssten jetzt auch die Windkraftanlagen gebaut werden.
Scholz ergänzte: „Wir haben das Tempo auf den Weg gebracht, das wir brauchen, dass wir fünf Anlagen pro Tag kriegen, vielleicht noch mehr, dass wir Solaranlagen kriegen, 30 pro Tag, vielleicht noch mehr. Und wir bauen auch die Stromleitungen aus.“
Auch zu der Migrationspolitik hatte Scholz eine Meinung, versprach mehr Grenzkontrollen und stärkere Sicherung der EU-Außengrenzen. Faeser pflichtete ihm laut BILD-Zeitung bei, rief der Menge zu: „Die irreguläre Migration muss begrenzt werden. Deswegen habe ich den Gesetzentwurf auf den Weg gebracht und deshalb machen wir so viele Maßnahmen in Europa.“
In Hessen sind am 8. Oktober rund 4,3 Millionen Menschen aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. 21 Parteien oder Wählergruppen sind zur Abstimmung zugelassen.
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Philippe Fischer
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