Pistorius-Vertrauter soll sexuelle Belästigung im Verteidigungsministerium vertuscht haben
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Ein Fall von möglicher sexueller Belästigung in der Bundeswehr könnte für Boris Pistorius zur Belastungsprobe werden.
Im Mittelpunkt: General Frank Reiland. Er wurde erst vor 14 Tagen zum Chef der „Task Force Personal“ ernannt – ist jetzt seinen neuen Job wieder los. Aus „persönlichen Gründen“, wie es in einem internen Schreiben heißt, welches der Business Insider zitiert. So persönlich scheinen die Gründe jedoch nicht zu sein, wie Bild jetzt berichtet.
Laut der Zeitung habe Reiland eine Praktikantin während des Dienstes sexuell belästigt. Dafür soll er mit einer Geldstrafe daongekommen sein. Auch in dem aktuellen Jahresbericht der Wehrbeauftragten wurde der Fall erwähnt.

Alltag in der Kaserne: Eine Reservistin erhält in der Waffenkammer ein Sturmgewehr vom Typ G36.
Konkret wird dem General vorgeworfen, im Beisein des Vaters der Praktikantin gesagt zu haben: „Wenn ich ihre Tochter sehe, komme ich auf schmutzige Gedanken“. Nicht der einzige Ekel-Vorfall. Bei einem anderen Zwischenfall, bei dem die Praktikantin ebenfalls anwesend war, soll Reiland weitere anzügliche Bemerkungen gemacht haben.
Die Bild berichtet, dass Staatssekretär Hilmer von dem Vorfall unterrichtet gewesen sein soll, den Posten dennoch mit Frank Reiland besetzte. Ein Skandal! Denn auch die Wehrbeauftragte Eva Högl hielt im Wehrbericht eine höhere Strafe für angemessen.
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