Politisches Attentat in den USA: Warum äußert sich die Bundesregierung nicht zum Mord an Charlie Kirk?
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Ein politischer Aktivist ist in den USA auf offener Bühne von einem Scharfschützen hingerichtet worden. Alles spricht für ein politisch motiviertes Verbrechen. Doch die Bundesregierung schweigt auch am Tag nach der Bluttat.
Es ist ein sonniger Tag, Charlie Kirk sitzt auf der Bühne bei einem Auftritt an einer Uni in Utah, als ihn ein Schuss in den Hals trifft. Blut quillt aus der Wunde, Hilfskräfte bringen ihn zu einem Wagen, fahren ihn ins Krankenhaus. Wenig später ist der US-amerikanische Aktivist, dessen oberste Mission der Diskurs zwischen Menschen mit gegensätzlichen Meinungen war, tot.

Kurz vor der Tat verteilte Kirk noch Caps an die Menge.
Kirk wird als „Scharfmacher“ verunglimpft
Auch, wenn alles auf eine politisch motivierte Tat hindeutet, hat sich die Bundesregierung auch am Mittag des folgenden Tages noch nicht zu Kirks Tod geäußert. Berührungsängste dürfte die Tatsache mit sich bringen, dass viele Medien Kirk als „Scharfmacher“ und „Populist“ mit menschenverachtendem Gedankengut darstellen, der ja im Grunde selbst an seinem Schicksal Schuld sei, da er provoziert habe.

Ein Foto des getöteten Charlie Kirk steht im Utah State Capitol.
Auch Terror-Opfer Stürzenberger erhielt keine Kondolenzen
Für diese These spricht auch, dass die Bundesregierungen häufig zu Taten schweigen, wenn die Trauer um die Opfer als „rechtspopulistisch“ gedeutet werden könnte. So gab es von Bundeskanzler Friedrich Merz bislang kein Statement zum Tod von Liana K., die im August von einem Iraker vor einen Zug gestoßen wurde und dadurch starb.
Ebenso wenig kondolierte der damalige Kanzler Olaf Scholz dem Aktivisten Michael Stürzenberger, als dieser am 31. Mai 2024 Opfer eines Messerattentats in Mannheim wurde.

Im NIUS-Interview im Juni 2024 sprach Michael Stürzenberger über seine Verletzungen.
Stürzenberger, ein bekannter Islamkritiker und Aktivist der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), erlitt schwere Verletzungen (unter anderem Schnittwunden im Gesicht und am Oberschenkel), überlebte jedoch und wurde notoperiert. Das Attentat galt primär ihm; tragischerweise wurde dabei auch ein Polizist (Rouven L.) schwer verletzt, er erlag zwei Tage später seinen Verletzungen.
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