Prominente Neuzugänge: Wirecard-Aufklärer De Masi und Ex-SPD-Bürgermeister wechseln zur Wagenknecht-Partei
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Am Montag will Sahra Wagenknecht in der Bundespressekonferenz ihre neue Partei vorstellen. Dafür hat sie nun zwei weitere prominente Politiker ins Boot geholt, deren Beteiligung bislang nicht bekannt war.
Mit auf dem Podium, bei dem die Gründung der Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) verkündet werden soll, sitzen dann auch der Ex-Linken-Abgeordnete Fabio De Masi und Düsseldorfs früherer SPD-Bürgermeister Thomas Geisel.

Die Ankündigung für Montag beinhaltet weitere Neuzugänge.
Fabio de Masi ist vor allem für seine Rolle in der Aufklärung rund um den Wirecard-Skandal bekannt. In einem Schreiben, über das der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, kündigte der ehemalige Bürgermeister von Düsseldorf, Thomas Geisel, an, die BSW-Liste für die Europawahl am 9. Juni gemeinsam mit dem früheren Linken-Bundestagsabgeordneten de Masi anführen zu wollen. Bis vor Kurzem hatte Geisel noch Ambitionen für politische Ämter in der SPD gezeigt.

Düsseldorfs Ex-Oberbürgermeister Thomas Geisel.
Geisel kritisierte in seinem Schreiben die Sozial- und Gesellschaftspolitik seiner bisherigen Partei. In der Asyl- und Einwanderungspolitik betreibe die SPD „seit bald 30 Jahren eine ideologisch getriebene Politik der Realitätsverweigerung“.
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