Regierung fördert Münsteraner Antifa mit 143.000 Euro Steuergeld
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Im Rahmen des Deutschen Verlagspreises fördert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zahlreiche linke bis linksextreme Verlage mit Hunderttausenden Euro Steuergeld. Nun stellt sich heraus: Seit 2019 steckte die Regierung durch den Preis bereits 143.000 Euro in Strukturen der linksextremen Münsteraner Antifa-Szene. Ein Verleger ist Vorstand eines linksextremen „Antirepression“-Vereins für politische „Gefangene“. Er verlegte schon Bücher mit „Tipps“ für „Menschen, die potentiell sitzen müssen“.
Auch dieses Jahr fördert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Münsteraner Antifa-Verlage „Edition Assemblage“ und „Unrast“ mit 36.000 Euro Steuergeld.
Wilhelm Bischof, der früher Verleger des Antifa-Verlags „Unrast“ war, ist heute Vorstand des Vereins „assemblage e.V.“. Während der „Unrast Verlag“ schon eine Anleitung zum Linksterrorismus und Häuserkampf verlegte, brachte der Verlag „Edition Assemblage“ schon Bücher von Antifa-Kollektiven heraus wie etwa ein Buch namens „Fantifa“ (2013) eines anonymen „Herausgeber_innenkollektivs“. Ein Buch aus dem aktuellen Programm, „Lass uns über Knast sprechen“, gibt „praktische und emotionale Tipps“ für Menschen, denen eine Haftstrafe droht beziehungsweise die „potentiell auch sitzen müssen“.

Wilhelm Bischof ist Vorstand von „assemblage e.V.“ und der „Schwarz-roten Hilfe Münster e.V.“.
Tipps zu „Strafbefehlen“ und „Gefangenschaft“
Der Verleger Bischof ist noch auf weitere Weise mit der Münsteraner Antifa verbunden. Neben „assemblage e.V.“ steht er auch dem linksextremen Verein „Schwarz-rote Hilfe Münster e.V.“ vor. Der Verein, der von sich behauptet, er mache „Antirepressions-Arbeit“, unterstützt laut seiner mutmaßlichen Website linke Straftäter beratend und gibt Tipps zum Linksextremismus. Dort finden sich Ratschläge zu DNA-Analysen, Strafbefehlen, Vorstrafen, Führungszeugnissen und Verurteilungen, zudem Tipps dazu, wie man sich in „Gefangenschaft“ verhält. Damit meint der Verein Polizeigewahrsam.

„Edition Assemblage“ verlegt ein Buch mit Tipps für Menschen, „die potentiell auch sitzen müssen“.
Name und Tätigkeitsfeld des Vereins ähneln stark der „Roten Hilfe e.V.“, die vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft und beobachtet wird, weil sie regelmäßig linken Gewalttätern Rechtsbeistand leistet.

Die „Schwarz-rote Hilfe Münster“ gibt Linksextremisten Tipps, sollten sie in „Gefangenschaft“ geraten.
Der Verlag „Edition Assemblage“, dem Bischof vorsitzt, erhält dieses Jahr bereits zum fünften Mal den Deutschen Verlagspreis. Insgesamt erhielt er so seit 2019 über 101.000 Euro an Steuergeldern durch die Regierung. Der ebenfalls in Münster ansässige „Unrast Verlag“ erhielt seit 2023 über 42.000 Euro im Rahmen des Preises. Die Bundesregierung förderte die linksextreme Münsteraner Antifa-Szene und deren Umfeld durch den Deutschen Verlagspreis damit seit 2019 mit über 143.000 Euro Steuergeld.
Die Website der „Schwarz-roten Hilfe Münster“ führt kein Impressum. Andere Veranstaltungsorte, wie zum Beispiel eine linke Kneipe in Münster, verweisen jedoch auf die Website, wenn es um die „Schwarz-rote Hilfe Münster“ geht. NIUS fragte bei Wilhelm Bischof an, ob er bestätigen könne, dass es sich bei der Website um die seines Vereins handelt, erhielt jedoch keine Antwort.
Vorsichtig: Sozialarbeiter können „kumpelhaft“ auftreten
Auf der Homepage finden sich weiterhin Tipps, falls sich das Jugendgericht meldet. Dem „kumpelhaften“ Sozialarbeiter, so die Suggestion an einer Stelle, wäre nicht immer zu trauen. Der Polizei unterstellt man prinzipiell Gewalt. Für die „traumatisierenden Folgen von Polizei- (und anderer) Gewalt“ raten die Autoren unter anderem, sich an die Gruppe „Out of Action“ zu wenden. Die Gruppe leiste bundesweit „psychologische Betreuung“ für Linksextremisten, die unter „Repression“ litten. Auch der „Unrast Verlag“ verweist in einem Buch auf die Gruppe.

Die „Schwarz-rote Hilfe Münster“ gibt Tipps zu Vorstrafen und Strafbefehlen.
Wolfram Weimer prämiert die Antifa-Verlage „Unrast“ und „Edition Assemblage“ dieses Jahr mit insgesamt über 36.000 Euro Steuergeldern. Gegenüber NIUS erklärte er, dass er bei keinem der Verlage „Verdachtsmomente“ auf „Gewaltverherrlichung“, „Jugendgefährdung“ oder „Extremismus“ erkennen könne. Zahlreiche der geförderten Verlage sind linksextrem. Einzelne Autoren, wie vom prämierten „Verbrecher Verlag“, werden vom Verfassungsschutz beobachtet.
Mehr NIUS: Diese „Tipps“ für linksextremen Terror finanziert die Bundesregierung mit 42.000 Euro Steuergeld
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Jens Winter
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