Rückzug nach Wahl-Klatsche: Bremer Spitzen-Grüne schmeißt hin
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- Maike Schaefer, die Spitzen-Kandidatin der Grünen in Bremen, tritt zurück.
- Grund ist das schlechte Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl.
- Die Grünen verloren enorm an Zustimmung.
Vom Wähler abgestraft, jetzt abgetreten!
Maike Schaefer, Spitzen-Kandidatin der Grünen in Bremen, hat nach der Wahl-Klatsche am Sonntag ihren Rückzug angekündigt.
Nach den Stimmverlusten der Grünen bei der Bürgerschaftswahl in Bremen wird Spitzenkandidatin Maike Schaefer einer nächsten Landesregierung nicht mehr angehören. Sie stehe in der nächsten Legislaturperiode für ein Amt als Senatorin nicht zur Verfügung, so Schaefer am Tag nach der Wahl.
Schaefer war in der bisherigen rot-rot-grünen Landesregierung als Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau die Frontfrau ihrer Partei. Jetzt schmeißt sie hin!
Bremer sehen Grüne nicht als Klimapartei
Grund ist das katastrophale Wahlergebnis in der Hansestadt. Nur 12,0 Prozent der Bürger machten ihr Kreuz bie den Grünen, das sind 5,4 Punkte weniger als bei der Wahl 2019. Besonders bitter sind die Ergebnisse der Wählerbefragung: Laut ARD schreiben nur 37 Prozent der Wähler den Grünen eine Kompetenz in der Kategorie Klima- und Umweltpolitik zu. Das sind 24 Prozentpunkte weniger als noch 2019.
Schaefer steht aber sicher nicht als alleinige Schuldige da, der Absturz ist auch eine Quittung für den Regierungs-Kurs in Berlin. 81 Prozent der Befragten sagten, die Heizungspläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck überforderten die Bürger.
Besonders weh tun dürfte Schaefer und den Bremer Grünen dieser Fakt: Bei KEINER EINZIGEN Altersgruppe konnten die Grünen Stimmen dazu gewinnen. Allein unter den 16-24 Jährigen verlor die Partei 14 Prozent an Zustimmung.
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