Scholz oder Pistorius? Die gefährliche Googlekurve zur Kanzlerfrage
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Mit welchem Kanzlerkandidaten geht die SPD in den Bundestagswahlkampf? Mit Olaf Scholz (66), der die Ampel platzen ließ? Oder doch mit Boris Pistorius (64), Deutschlands beliebtestem Politiker?
Noch ist Scholz nicht offiziell nominiert. Er selbst geht davon aber aus: „Ich werde als Kanzler antreten, erneut Kanzler zu werden.“ SPD-Chefin Saskia Esken (63) unterstützt Scholz’ Kandidatur: „Er ist unser Kanzler und er ist unser Bundeskanzler, unser Kanzlerkandidat.“ SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil (46) kündigte an, man werde in den nächsten Tagen den weiteren Fahrplan festlegen. Er gab aber auch zu, dass es in der Partei ein Grummeln über Scholz gebe.
Der amtierende Bundeskanzler Olaf #Scholz ist innerhalb der #SPD offenbar nicht als Kanzlerkandidat für die anstehende Neuwahl gesetzt.https://t.co/syechNwStZ pic.twitter.com/sJPYtmtM5I
— NIUS (@niusde_) November 18, 2024
Tendenz der Wähler geht klar in eine Richtung
Befragt man das Internet, geht die Tendenz der Wähler klar in Richtung Pistorius. Das belegt eine Googlekurve, die für Scholz gefährlich werden könnte. Dabei handelt es sich um die Messung der Suchanfragen der Deutschen nach Scholz und Pistorius in den vergangenen zwölf Monaten.

Die Googlekurve zeigt die Suchanfragen nach Scholz und Pistorius in den vergangenen zwölf Monaten.
Auffällig: Lange Zeit beschäftigte Pistorius so gut wie niemanden, zwischen November 2023 und August 2024 wurde der Name nur ein paar Mal in die Suchleiste von Google eingetippt. Ganz anders als jetzt: Die Pistoriuskurve schießt förmlich nach oben, der Scholzgraf stürzt ab. Heißt: Das Interesse an Pistorius schlägt langsam, aber sicher das Interesse an Scholz.
Mit anderen Worten: Noch mehr Leute informieren sich über Deutschlands beliebtesten Politiker. Die Pistorius-Aktien steigen ...
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Tim Thorer
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