Scholz stürzt ab, aber: Söder hätte bessere Kanzler-Chancen als Merz!
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Die Bundesregierung und ihr Kanzler haben in der laufenden Legislaturperiode einen historischen Tiefpunkt in der öffentlichen Wahrnehmung erreicht.
Der langwierige Haushaltsstreit hat das Ansehen der Regierung stark beschädigt. Während zuvor noch mehr als die Hälfte der Bürger ihre Arbeit positiv bewertete, sind es jetzt nur noch 27 Prozent. Eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent ist der Meinung, dass die Koalition ihre Arbeit eher schlecht macht. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer.
Die Anhänger von SPD und Grünen stehen mehrheitlich hinter der Regierungsarbeit ihrer Parteien. Deutlich kritischer sehen dies die Anhänger der anderen Parteien. Selbst von den Anhängern der mitregierenden FDP ist nur etwa jeder Fünfte (22 Prozent) mit der Arbeit der Ampelkoalition zufrieden.
Trotz der Regierungskrise sieht nur ein geringer Teil der Bevölkerung in der CDU/CSU eine bessere Alternative. Nur 35 Prozent der Befragten glauben, dass eine CDU/CSU-geführte Regierung besser arbeiten würde als die jetzige. 46 Prozent sehen keinen Unterschied und 13 Prozent erwarten sogar eine Verschlechterung unter einer CDU/CSU-Regierung.
Söder hat bessere Chancen als Merz
Mit Blick auf die Kanzlerkandidatur der Union werden Markus Söder die größten Chancen eingeräumt. 28 Prozent der Befragten sehen in ihm den stärksten Kandidaten für die nächste Bundestagswahl, gefolgt von Hendrik Wüst mit 20 Prozent und Friedrich Merz mit 16 Prozent. Selbst unter den Anhängern der Union gilt Söder mit 32 Prozent als aussichtsreichster Kandidat, während Merz nur auf 22 Prozent kommt. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Söder sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei den Parteianhängern als der stärkere Kanzlerkandidat wahrgenommen wird.

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Wenn am Sonntag Wahlen wären ...
Wenn am kommenden Sonntag tatsächlich Bundestagswahl wäre, würde die SPD mit nur 14 Prozent ihr bisher schlechtestes Ergebnis in dieser Legislaturperiode erzielen, ein Minus von einem Prozentpunkt. Die CDU/CSU könnte sich dagegen leicht verbessern und käme auf 32 Prozent. Die Grünen kämen ebenfalls auf 14 Prozent, was einem leichten Rückgang entspräche. Die FDP würde bei fünf Prozent stagnieren, die AfD bliebe unverändert bei 22 Prozent. Die Linke bliebe bei vier Prozent und die Freien Wähler bei drei Prozent.

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