Spahn verteidigt Charlie Kirk: „Aber deswegen ist es nicht gleich extremistisch“
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War der ermordete Charlie Kirk ein Extremist, wie es in vielen deutschen Medien wieder und wieder behauptet wird? Unions-Fraktionschef Jens Spahn (CDU) mahnt zur Vorsicht und nimmt den konservativen Aktivisten vor einem Millionenpublikum in der ARD in Schutz. Spahn nannte Kirks Haltungen „legitim“ und sagte, dass nicht immer alles gleich extremistisch sei, nur weil man Meinungen nicht teile.
Spahn im Talk von Caren Miosga: „Im Übrigen könnte man jetzt auch länger diskutieren, ob jetzt die Bezeichnung der Positionen von Charlie Kirk als extremistisch, tatsächlich die richtige Einordnung ist. Das sind vielleicht Meinungen, die Sie nicht mögen. Manche mag ich nicht.“
Miosga fragte sofort nach: „Wie würden Sie diese denn bezeichnen?“
Spahn antwortete: „Das sind zum Teil sehr konservative, sehr liberale …“
Dann ging Miosga dazwischen, vollendete Spahns Satz ungefragt: „… zum Teil sehr radikale Positionen, ja.“
Spahn versuchte es erneut, sagte: „Radikal ist jetzt die Frage. Sie sind zum Teil sehr klar. Sie sind zum Teil anders, als es viele möglicherweise auch hier bei den Zuschauern sehen, aber deswegen sind sie doch nicht weniger legitim.“
Der Unions-Fraktionschef fuhr fort: „Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir nicht andere Meinungen immer gleich zum Extremistischen erklären und damit versuchen, die Debatte gleich zu beenden. Das erlebe ich tatsächlich in den deutschen Debatten immer häufiger. Charlie Kirk hat viel gesagt, was ich auch nicht teile. Aber deswegen ist es nicht gleich extremistisch.“ Im Studio gab es vorsichtigen Applaus für Spahns mahnende Worte.
Miosga fragte nach, wer denn bitte Kirks Aussagen als extremistisch bezeichnet hatte und vergaß dabei wohl, dass der Aktivist schon im ersten Satz des ARD-Einspielers als „Rechtsradikaler“ bezeichnet worden ist ...
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